Werbegemeinschaft will über Zukunft des Alten Rathauses mitreden

Von: ul
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In neuer Besetzung, aber mit dem bewährten Vorsitzenden Wolfgang Hommel (3.v.l.): der Vorstand der Jülicher Werbegemeinschaft. Foto: Lottner

Jülich. Im Vordergrund der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft Jülich stand am Donnerstag im Café Cortés die Wahl eines neuen Vorstands für die nächsten zwei Jahre. Wolfgang Hommel wurde als 1. Vorsitzender wiedergewählt, um „das Ruder in bewährte Hände abzugeben”.

Die Wahl zur 2. Vorsitzenden fiel auf Ute Werner, während Ursula Heine erneut das Amt der Schriftführerin übernahm. Der ehmalige 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Heinz Becker, wurde zum neuen Schatzmeister gewählt. Hans Koßler und Gertrud Vent wurden nach langer Mitgliedschaft aus dem Vorstand verabschiedet.

Großes Engagement

In ihrer Ansprache würdigte Ute Werner das Engagement der beiden, die sich stets mit „Herz und Seele” für die Jülicher Feste eingesetzt hatten und somit ein „großes Kapitel in der Werbegemeinschaft” zu Ende gehen lassen. Die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder fiel auf Hella Eschweiler, Margret Korbanek, Hans-Willi Cremanns, Dirk Spenrath, Ulrich Backhausen und Andreas Höfer. Als Kassenprüfer wurden Claudia Essling, Alfred Bardon und Oliver Schneider gewählt.

In der anschließenden Diskussion stellte der 1. Vorsitzende Wolfgang Hommel verschiedene Beschlüsse vor, die vom Vorstand verabschiedet wurden. So stand unter anderem die Beitragshöhe auf der Tagesordnung, die mit einem Betrag von 200 Euro pro Jahr für die Mitglieder der Werbegemeinschaft keine Änderung erfährt.

Mit Blick auf die Weihnachtsbeleuchtung setzte sich der Vorschlag durch, die Beleuchtung bis 21 Uhr in Betrieb zu nehmen. Auf diese Weise können die Bürger die weihnachtliche Atmosphäre in der Herzogstadt eine Stunde länger genießen.

Ein besonderes Augenmerk fiel auf das Kindergroschenfest, das am Samstag. 31. Juli, auf dem Kirchplatz in der Innenstadt gefeiert wird. Die Idee, anstatt der Stadtrallye eine Piratenschatzsuche mit Spielen vor den Geschäften zu organisieren, wurde positiv aufgenommen und soll in den kommenden Wochen weiter verfolgt werden.

Ein zentrales Thema der Mitgliederversammlung war die Forderung, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, die die Nutzung des Alten Rathauses im Rahmen der Entscheidung über ein Dienstleistungszentrum darstellt. Während der Rat und die Verwaltung der Stadt Jülich bislang eine Konzentration der öffentlichen Dienstleistungen am Schwanenteich vorsehen, fordert die Werbegemeinschaft eine Verlagerung in das Alte Rathaus. Auf diese Weise soll „das Herz der Stadt” neu belebt und die Innenstadt rund um den Marktplatz nicht aufgegeben werden. Die Belebung der Fußgängerbereiche würde sicherlich private Investitionen nach sich ziehen und die Leerstände in der Düsseldorfer Straße und der Kleinen Rurstraße ausgleichen.

Nach Auffassung der Werbegemeinschaft wäre zudem ein Bürgerbüro auf dem Marktplatz sinnvoll, das von Besuchern intuitiv aufgesucht werden kann.

Die Werbegemeinschaft Jülich beschloss, sich mit einem Betrag von 2000 Euro an der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für den Ausbau des Alten Rathauses als Dienstleistungszentrum zu beteiligen. „Es ist Zeit, sich einzuschalten”, so Hommel.
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