Wer spendet Weihnachtspakete für die Tafel?

Von: ahw
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Die ersten Pakete sind schon gepackt: Ellen Grobusch (v.l.), Vorsitzender Thomas Sagefka und Kassiererin Maria Güldenberg stellten die Weihnachtspakete-Aktion 2012 der Jülicher Tafel vor.

Jülich. Auch wenn gerade der erste Advent vor der Tür steht, weihnachtet es bereits allerorten. So organisiert die Jülicher Tafel für ihre Kunden auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtspakete-Aktion, die bereits seit 2007 alljährlich angeboten wird. Die Ausgabe der Weihnachtspakete an Bedürftige erfolgt bereits am Donnerstag, 13. Dezember, zwischen 9 und 18 Uhr im Kulturbahnhof.

Der KuBa ist zum dritten Mal als „Präsenteteller“ gewählt worden, weil er zen-tral und verkehrsgünstig liegt. Als Bedürftige gelten die Kunden der Jülicher Tafel, zu denen rund 550 Bedarfsgemeinschaften zählen. Dahinter verbergen sich insgesamt rund 1600 Personen, wovon etwa die Hälfte Kinder sind. Um ein Weihnachtspaket zu erhalten, müssen die Kunden über eine gültige Kundenkarte verfügen und einen rosa (vormittags) oder blauen (nachmittags) Abhol-Bon vorweisen, der seit dem 26. November im Büro der Jülicher Tafel ausgegeben wird.

Auf Spenden angewiesen

Damit die Tafel genügend Weihnachtspakete für bedürftige Menschen und deren Familien zur Verfügung stellen kann, ist sie auf Spenden durch engagierte Bürger, Schulklassen, Vereine oder wie auch immer geartete Gruppierungen angewiesen. „Die Größe bestimmt jeder selbst“, sagt Thomas Sagefka, Vorsitzender der Jülicher Tafel. Er bittet jedoch darum, das Paket nicht fest zu verschließen und mit einem Zettel zu versehen, für wie viele Personen die darin enthaltenen Lebensmittel gedacht sind, um die Pakete entsprechend nach Größe gruppieren zu können.

Zudem hat der Tafel-Vorstand aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre einige Vorgaben entwickelt, die beim Bestücken des Weihnachtspaketes beachtet werden sollten. So wird darum gebeten, keine beschädigten Lebensmittel oder mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum zu benutzen. Tabu sind auch Frischwaren oder Artikel, die der Kühlung bedürfen, wie Wurst, Fleisch oder Milchprodukte. Das gleiche gilt für leicht verderbliche Lebensmittel und Spirituosen.

Weihnachtlich gestalten

Nicht zuletzt bittet der Tafel-Vorstand die Spender darum, keine verschmutzten Spielwaren zu verwenden sowie, wenn möglich, die Pakete nett weihnachtlich zu gestalten. Der Abgabetermin für die guten Gaben ist am Mittwoch, 12. Dezember, zwischen 9 und 18 Uhr im Kulturbahnhof.

Und noch ein Wunsch brennt den Machern der Jülicher Tafel auf der Seele: Dringend werden noch helfende Hände gesucht, die beispielsweise beim Schmücken des Saales, Einsammeln der Spenden, etwa bei Schulen, Transport bzw. Paketannahme oder -ausgabe zur Stelle sind. Interessenten werden gebeten, sich im Vorstandsbüro unter 02461/995244 oder per E-Mail: post@juelicher-tafel.de zu melden.

Ehrenamtliche Helfer sind auch jederzeit beim Bewältigen des „Tagesgeschäfts“ der Tafel willkommen, wo derzeit ein gewisser Personalnotstand zu verzeichnen ist, wie der Vorsitzende bekennt.

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