Wenn Günther Schorn kommt, „dann geht die Sonne auf”

Von: Adi Zantis
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Durch den Fraktionsvorsitzenden Udo Wassenhoven (l.) und Ulf Vit wurde Günther Schorn (Mitte) für sein soziales Engagement von der Aldenhovener SPD mit dem Franz-Vit-Preis 2010 ausgezeichnet. Foto: Zantis

Aldenhoven. Eigentlich brachte es Charles Cervigne in der Laudatio zur Verleihung des Franz-Vit-Preises 2010 an den Siersdorfer Günther Schorn mit einer Würdigung auf den Punkt: „In seiner Gegenwart wird auch der kleinste Mensch zum König!”

Und der Aldenhovener Pfarrer bekannte: „Für mich ist Günther Schorn in seiner Lebensregel ein Mann, der immer überrascht.” Deshalb könnte es „eine Wertschätzung ohne Ende werden, um alles das aufzuzählen”, was den Preisträger auszeichnet.

Als Leitfaden zitierte Cervigne die philosophischen Verse des „verbündeten Freundes” Heinz Bielefeldt. Keineswegs ist die Rede von einem jungen Mann, denn Günther Schorn wird bald 80 Jahre alt. Deshalb stellt der Pfarrer auch die Frage: „Was ist in diesem Mann? Was treibt ihn an?”

„Sein Einsatz für das soziale Lebensanliegen in der Gemeinde Aldenhoven ist beispielhaft.” Man findet ihn bei den kleinen Leuten, bei den Jugendlichen, den islamischen Freunden in der Moschee, im Seniorenkreis, in den Kindergärten, bei den Hilfswerken, im Einsatz für die Aufarbeitung der Vergangenheit für die jüdischen Mitbürger, in den Ortsvereinen seines Heimatortes, in der Geschichtswerkstatt wie auch im bergmännischen Traditionsverein. „Lob aus Kindermund” oder „Wenn er kommt, dann geht die Sonne auf!” beziehen sich für den Laudator auf den Kernsatz: „Günther Schorn ist so, wie er ist!” Und: „Wir danken Gott, dass er einen Menschen mit Herzensgüte in unsere Mitte stellte!”

Vorbildlich solidarisch

In der Verleihung des Franz-Vit-Preises der Aldenhovener Sozialdemokraten an Günther Schorn sah SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Wassenhoven die Auszeichnung eines Bürgers, der sich in seinem ehrenamtlichen Engagement Verdienste erworben habe. In Vertretung für den erkrankten Ortsvereinsvorsitzenden Pöhler lobte Wassenhoven den vorbildlichen Einsatz des Preisträgers für soziale Anliegen: „Die Aldenhovener SPD würdigt in ihm eine Persönlichkeit, die in vorbildlicher Weise Hilfe und Solidarität für das Gemeinwohl geleistete hat.” In der großen Gästeschar in der Cafeteria von Gut Köttenich sah er eine besondere Bekundung für Günther Schorn und den Beweis, dass „wir den richtigen Preisträger ausgesucht haben”.

„Mit der Benennung der Preisträgerschaft für Günther Schorn”, so der Glückwunsch von Ulf Vit, „wäre mein Vater sicherlich einverstanden gewesen!” „Bleiben Sie so, wie sie sind - zum Wohle der gesamten Gemeinde Aldenhoven!”

SPD-Landtagskandidat Peter Münstermann würdigte den Ausgezeichneten als „einen Mann der Jugend”. „Wir sind dankbar, dass es Mitbürger wie Günther Schorn gibt, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.”
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