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Weniger Müll lässt die Abfallgebühren sinken

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Die Titzer Bürger können sich im kommenden Jahr beim Anblick eines jeden Müllfahrzeuges freuen: Denn der Abtransport wird für jedes Müllgefäß deutlich billiger. Foto: hfs

Titz. Tragen die jahrelangen Bemühungen der Verbandskommunen, die Abfallentsorgung für die Bürger optimal zu gestalten, jetzt Früchte? Ja, sagt der „Zweckverband Entsorgungungsregion West” (ZEW). Denn in der Abfallbilanz 2009 stellt man eine Stagnation der Zahlen fest.

In den 25 Städten und Gemeinden des Verbandsgebiets werden die verschiedenen Abfallfraktionen mengenmäßig immer weniger. Beispiel: die Gemeinde Titz.

Wenn der Titzer Bürger Anfang des neuen Jahres seinen Steuerzettel in Händen hält, wird er eines sofort feststellen. „Eine Reduzierung der Müllgebühren”, beschreibt Bürgermeister Jürgen Frantzen in seiner Gebührenbedarfsrechnung die nackten Zahlen. Die liegen natürlich auch der Abfallbilanz des ZEW zugrunde. Insgesamt sind 2009 genau 336581 Tonnen Abfälle durch die öffentliche Müllabfuhr abgeholt und einer gesicherten Entsorgung beziehungsweise Verwertung zugeführt worden.

Aus der Gemeinde Titz kamen davon 1479 Tonnen. „Aber die Tonnage ist damit gegenüber dem Vorjahr um 69 Tonnen gesunken”, hat der Titzer Verwaltungschef errechnet. Als Folge sinken die Müllgebühren, etwa für ein 120-Litergefäß von 183,60 Euro auf jährlich 160,80 Euro. Nicht zuletzt deshalb, weil die Verwaltung anstatt 97,03 Euro je Tonne jetzt nur noch 83,02 Euro pro Tonne an Entsorgungskosten an den ZEW zahlen muss.

Da sich auch die Grundgebühr je Tonne von 14,08 Euro auf 11,56 Euro verringert hat, ebenso die Verbrennungskosten für Restmüll von 196,61 Euro auf 179,68 Euro gesunken sind, „können wir dem Bürger erfreulicherweise weniger in Rechnung stellen”, sagt Frantzen.

Die anrechenbaren Kosten für den Restmüll der Gemeinde Titz liegen im Verwaltungsvorschlag bei 415.895 Euro.

Daraus errechnen sich die Gebühren für 2011 wie folgt:

60 Liter-Gefäß auf 91,20 Euro (bisher 103,20), 80-Liter 115,20 Euro (129,60), 120-Liter 160,80 Euro (183,60), 240-Liter 309,60 Euro (354,60), 1,1 m3 1458,00 Euro (1664,40).

Der Restmüllsack kostet wie bisher 7,30 Euro.

Auch beim Biomüll (Ausgaben von 136089 Euro müssen gegengerechnet werden) machen sich Kostenreduzierungen bemerkbar.

Sie sehen wie folgt aus: 60-Liter 50,40 Euro (51,60), 80-Liter 60 Euro (61,20), 120-Liter 74,40 Euro (79,20), 240-Liter 132 Euro (138,00). Der Sack für Grünabfuhr wird wie bisher, mit 3,50 Euro berechnet.

Die Kosten berücksichtigen alle eine 14-tägige Leerung.

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