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Weitere Fragen zu Eichhorn-Plänen in Kirchberg

Von: -vpu-
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Nach der Diskussion mit Hellmuth Eichhorn (l.) blieben bei Politik und Bürgern Fragen offen. Foto: -vpu-

Kirchberg/Jülich. Die geplante Betriebserweiterung des Wellpappenherstellers Carl Eichhorn KG in Kirchberg war am Mittwochabend zum dritten Mal Thema im Jülicher Planungsausschuss. Zum dritten Mal wurde das von Eichhorn angestrebte Bebauungsplanverfahren nicht angeschoben, weil noch Fragen offen sind.

Diese Meinung vertritt Bürgermeister Heinrich Stommel, der in dieser Woche auch mit der Kirchberger Bürgerinitiative Zukunft gesprochen hat. Stommel war selbst am Mittwoch nicht zugegen, aber Beigeordneter Martin Schulz informierte, dass der Verwaltungschef das Unternehmen um Beantwortung offener Fragen bitten werde.

Laut Schulz möchte die Stadtverwaltung noch konkretere Angaben zur Höhe des geplanten Hochregallagers (vorgesehen sind 40 Meter), zur Industriebrücke über die Wymarstraße, über die Zukunft der alten Papierfabrik und den erwarteten Schwerlastverkehr. Vor allem aber interessiere den Bürgermeister, ob es doch möglich sei, auf der von Jülich aus gesehen rechten Straßenseite die Erweiterungspläne zu realisieren.

Bei einem öffentlichen Ortstermin vor über einer Woche hatte Geschäftsführer Hellmuth Eichhorn gegenüber Politikern und Bürgern dargelegt, dass die Pläne nur auf einer großen Fläche links von der Straße zu realisieren seien. Er begründete den Antrag mit neuen Anforderungen der Kundschaft, die eine Lagerhaltung beim Produzenten forderten. Eichhorn erklärte, über Jahre 50 Millionen Euro investieren und 60 neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen und die Ruine der Papierfabrik bei Genehmigung der Erweiterung abzureißen. Der Fachausschuss will nun die Fragen des Bürgermeisters um eigene und Fragen der BI Kirchberg ergänzen.

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