Hasselsweiler - Weihnachtsmarkt ist auch ein Integrationsprojekt

Weihnachtsmarkt ist auch ein Integrationsprojekt

Von: ptj
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Schon zur Eröffnung herrscht reges Treiben bei der zweiten Auflage des Weihnachtsmarktes in Hasselsweiler. Foto: Jagodzinska

Hasselsweiler. Angenehm überrascht waren die zahlreichen Besucher der zweiten Auflage des zweitägigen Hasselsweiler Weihnachtsmarktes, veranstaltet von den Vereinigten Vereinen Hasselsweiler und dem Alten- und Pflegezentrum Heilige Familie.

Wer die weihnachtlich geschmückte Wohnküche der „Heiligen Familie“ durchquerte, betrat draußen im Freien durch einen Lichterbogen zwischen geschmückten Weihnachtsbäumen und Schneemännern eine nette kleine weihnachtliche Zeltstadt.

Insgesamt 23 Verkaufsstände der verschiedenen Hasselsweiler Ortsvereine und externer Anbieter aus dem näheren Umfeld lockten schon am Samstagvormittag etliche Gäste an. Zu den externen Ausstellern zählte etwa der gemeinnützige Herzogenrather Verein „Wawawasi – Haus der Kinder“, dessen Ziel es ist, die Versorgung der Kinder eines Weisenhauses in Peru sicherzustellen.

Das breit gefächerte vorweihnachtliche Angebot reichte von Adventskränzen, Nikolausstiefeln und Weihnachtsschmuck über selbst gekochte Marmeladen und Liköre bis hin zu selbst gebastelten Weihnachtskarten und Lesezeichen aus dem Altenheim-Wohnbereich Elisabeth. Nicht fehlen durften Keramikwaren und Schmuck und Strickwaren von der Tasche bis zum Handschuh.

Gut erhaltener Trödel

Zur Verköstigung von Reibekuchen, Waffeln oder Dampfnudeln mit Vanillesauce, dazu Glühwein oder Eierlikör, war ein weiteres Zelt mit Tischen und Sitzbänken ausgestattet. Die Cafeteria war in der Wohnküche des Altenheimes angesiedelt, die zusätzlich mit einer Bilderausstellung des benachbarten Ehepaares Müller ausgestattet war. Zudem bot ein Raum in Eingangsnähe gut erhaltenen Trödel an.

Der Weihnachtsmarkt als Kooperationsprojekt des Alten- und Pflegezentrums Heilige Familie ist ein weiteres Beispiel für die Einbindung des Hauses ins vielfältige Dorf- und Vereinsleben, wie Angelika Stock, Leiterin des sozialen Dienstes, betonte. „Wir haben alles zusammen geplant und aufgebaut“.

Der Gedanke, einen Weihnachtsmarkt zu realisieren, kam in der Senioreneinrichtung schon vor einigen Jahren auf. Aufgrund vielfältiger Kontakte zu den Ortsvereinen wie dem Männergesangverein „Lätitia“, dem Tennisclub Grün-Weiß, der Freiwilligen Feuerwehr, Frauengemeinschaft und Kirchenchor und der Unterstützung vieler Privatpersonen auf personeller und Sachebene beschloss man gemeinsam die Realisierung „im Rahmen der Quartiersbildung“.

Nettes Ambiente

Schon die Erstauflage im vergangenen Jahr erfuhr eine sehr gute Resonanz, die Wiederholung eine noch größere. Vor allem das nette Ambiente ist erwähnenswert. „Nächstes Jahr bauen wir hier ganz drumherum...“, plante Ortsvorsteher Robert Holzportz, der den Markt am Samstag gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Frantzen eröffnete, in seiner Freude ob der großen Resonanz.

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