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Weihnachtsmarkt: Buden, Lichter, Lose und ein bisschen Italia

Von: -vpu-
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Die Buden stehen schon. Jetzt hoffen Schausteller und Werbegemeinschaft auf passendes Wetter und viele Besucher auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt. Foto: Uerlings

Jülich. Es ist frisch geworden. Morgens kratzen, abends bibbern. Das entspricht nur zum Teil den Anforderungen von Gerd-Willi Cremanns. Der Schausteller und Organisator des Jülicher Weihnachtsmarktes hat die „gute Sache“ im Blick: „Nachts kann es ruhig etwas frieren, sonst soll die Sonne scheinen!“ Das seien für Schausteller und Besucher optimale äußere Bedingungen, damit gekauft, gegessen und Glühwein getrunken wird.

Den an einem Freitagabend 2012 beim Jubiläumsfeuerwerk im Schnee versunkenen Markt wünscht sich so schnell niemand zurück. Wie dem auch sei: Vom 21. November bis zum 23. Dezember wird man das Wetter nehmen müssen, wie es ist. Das gilt für die 28 Anbieter und die geschätzt 50.000 bis 70.000 Besucher (Cremanns: „Minimum!“), die das Ambiente unter den Bäumen zu schätzen wissen, gleichermaßen.

Auch wenn sich wenig auf dem Markt zu verändern scheine, sei es immer eine Menge Arbeit, die von den Kollegen im Vorstand der Werbegemeinschaft geleistet werden müsse, sagt Vorsitzender Wolfgang Hommel und dankte den Aktivposten wie Cremanns. Ein bisschen was ist schon anders als in den Vorjahren.

Markt-Chef Cremanns: „Es gibt 28 Buden und damit eine weniger als im letzten Jahr.“ Die Werbegemeinschaft freut sich, dass „erstmals Italiener“, die auch bei den italienischen Stadtfesten in den Innenstadt ihre Produkte feilbieten, in der kalten Jahreszeit dabei sind. Und so gibt es auf dem Markt in der Jülicher City ab nächster Woche Spezialitäten aus Sardinien und Süditalien, für die man sonst nach Köln oder Aachen fahren müsste.

Natürlich steigt in der Vorweihnachtszeit wieder die Weihnachtsverlosung. Die Geschäfte kaufen bei der Werbegemeinschaft Lose, die sie an die Kunden ausgeben. „Im Wert von etwa 20.000 Euro“, sagte Wolfgang Hommel. Dieser Erlös wird an die Losbesitzer ausgeschüttet. Das geschieht in Form von Direktgewinnen, die nun bei 10 statt 20 Euro beginnen und von der Sparkasse ausgegeben werden, und in Form von Eintrittskarten zur Hauptziehung am 31. Dezember im Technologiezentrum. Dort wird etwa die zweite Hälfte der Summe in Form von Sachpreisen unter Anwesenden verlost.

Zu guter Letzt ist Weihnachten auch das Lichterfest. Die Stadtwerke haben 2012 begonnen, am Alten Rathaus, Hexenturm und Markt neue Lichtakzente zu setzen. Das wird jetzt auf die Kleine Rur- und Marktstraße ausgeweitet. „Das ist ein Geschenk an die Werbegemeinschaft“, erklärte Stadtwerkesprecherin Sigrid Baum zu den Sternentalern und Lichtbögen mit stromsparenden, aber warmweißen LEDs.

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