Linnich - Votum für die Klientelinteressen der Windkraftindustrie

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Votum für die Klientelinteressen der Windkraftindustrie

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Linnich. FDP und Piraten in Linnich kritisieren den mehrheitlichen Empfehlungsbeschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt zur Aufhebung der Höhenbegrenzung von 150 Meter bei den geplanten Windenergieanlagen im Bereich Körrenzig-Kofferen-Hottorf.

„Liberale und Piraten stehen zu ihrem Wort und haben im Ausschuss die Erhöhung auf 180 bis 184 Meter abgelehnt. Auch in der Ratssitzung am 11. September wird die FDP/Piraten-Fraktion gegen einen Bebauungsplan mit 180 bis 184 m stimmen“, bekräftigt die Fraktionsgemeinschaft. „Was vor der Wahl gilt, muss auch nach der Wahl gelten. Alles andere ist glatter Wahlbetrug“, hält Fraktionsvorsitzender Patrick L. Schunn Grünen und Sozialdemokraten vor. „Eine Höhenbeschränkung auf 150 Meter wäre städtebaulich begründbar gewesen. Das geht aus einem Rechtsgutachten hervor, dass die BI Hottorf in Auftrag gegeben hat. Die Behauptung der Grünen, es lägen keine städtebaulichen Gründe vor, entspricht nicht den Tatsachen.

Auch der behauptete Wildwuchs mit unbegrenzten Höhen hält den Fakten nicht stand. Da Linnich über eine Windkraftkonzentrationszone verfügt, ist dem Wildwuchs Einhalt geboten. Unbegrenzte Höhen sind auch nicht zu erwarten. Das wäre mit der Wehrbereichsverwaltung nicht zu machen“, führt Uwe Hemsen, stadtentwicklungspolitischer Sprecher, aus. Die Fraktion der FDP/Piraten habe sehr eng mit der Bürgerinitiative Hottorf zusammengearbeitet, „um die zugesagten 150 m beizubehalten (zum Vergleich: der Kölner Dom hat eine Höhe von 157 Meter).

Die Mehrheit im Linnicher Rat hat sich gegen Interessen der Bürger von Hottorf, Kofferen und Körrenzig und für die Klientelinteressen der Windkraftindustrie entschieden“, zeigt sich Fraktionsvize Sascha Zuther von den Mehrheitsfraktionen enttäuscht. Schunn: „Unsere Fraktion hat sich von Anfang an mit der Bürgerinitiative Hottorf kritisch zu dem Projekt geäußert“, dabei bleibe es weiterhin.

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