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Volle Tribünen beim Beachvolleyball auf dem Schlossplatz

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Volles Haus: Am Sonntag waren die Tribünen beim Beachvolleyballturnier auf dem Jülicher Schlossplatz durchgängig besetzt. Foto: Guido Jansen
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Erschöpft, aber glücklich: Jan Romund (links) und Thomas Stark nach dem Turniersieg.
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Mit Auge: Anna Hoja legt den Ball über den Block von Lena Overbeck.

Jülich. Es lässt sich nicht mehr sagen, wann die Zuschauer auf den Tribünen auf dem Jülicher Schlossplatz am lautesten gejubelt und applaudiert haben. Denn sie haben oft und laut kundgetan, dass ihnen das gefiel, was sie während der Finalrunde um die Westdeutsche Beachvolleyball-Meisterschaft geboten bekamen.

Gut möglich ist, dass das bei einer der vielen spektakulären Abwehraktionen war, die der Bocholter Beachvolleyballer Lennart Bevers in den entscheidenden Spielen zeigte. Es kann aber auch sein, dass es die krachenden Blockaktionen von Jan Romund waren, die sowohl im Halbfinale als auch im Finale dafür sorgten, dass am Ende er und Partner Thomas Stark über zwei 2:1-Siege jubelten.

Viel Applaus gab es für die jungen Overländer-Zwillingsschwestern Sarah und Lena aus Gladbeck, die sich im Finale nach einem 16:19-Rückstand im zweiten Satz zurückkämpften und die Favoriten Stefanie Hüttermann und Anna Hoja aus Düsseldorf in die Verlängerung zwangen. Gleichwohl war der Beifall nach dem 2:0-Sieg für Hüttermann/Hoja nicht weniger laut.

Viel spricht aber auch dafür, dass der Applaus am lautesten war, als Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Siegerehrung die Worte ‚nächstes Jahr‘ und ‚Schlossplatz Jülich‘ in den Mund nahm. Der Kreis Düren als Ausrichter sei bereit, die Sponsoren, mit deren Hilfe das Turnier ohne öffentliche Mittel stattfindet, ebenfalls. Hubert Martens, der Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV), wollte nichts zu konkret versprechen.

Schließlich liege die Entscheidung beim WVV-Aufsichtsrat. „Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass viel dagegen spricht.“ Applaus. Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs nahm das nach eigener Aussage erfreut zur Kenntnis. „Das war eine tolle Veranstaltung. Wir würden es sehr begrüßen, wenn sie im kommenden Jahr wieder in Jülich stattfindet.“

Perfekter Ort

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Der Rathausvorplatz in Düren, eigentlich der Stammplatz des DKB-Beach-Cups, steht wegen Umbaumaßnahmen nicht zur Verfügung. Und er wäre jetzt auch zu klein. Die bisherigen 16 Auflagen waren Einladungsturniere des Kreises, da reichten zwei Spielfelder aus. Um eine Meisterschaft auszurichten braucht es drei. „Der Schlossplatz ist als Austragungsort perfekt. Ich wünsche mir schon jetzt, dass wir wiederkommen“, sagte Turnierdirektor Bernd Werscheck am Donnerstagabend.

Da war noch nicht abzusehen, was auf dem Schlossplatz abgehen würde. Denn beim Turnier für Kinder regnete es unablässig. Im Verlauf der vier Tage besserte sich das Wetter, ab Sonntagmittag waren die Tribünen um den Centercourt dann zu klein. So groß war der Zuspruch beim DKB-Beach-Cup selten.

Das angereiste Beachvolleyball-Fachpublikum mischte sich mit neugierigen Jülichern. Heraus kam eine Atmosphäre, die auch den Sportlern auffiel. „Die Stimmung ist toll. Und die Organisation auch. Man merkt, dass das Team um Bernd Werscheck viel Erfahrung mit dem Ausrichten von Turnieren hat“, sagte Titelverteidiger Thomas Stark. Siegerin Stefanie Hüttermann erklärte, dass sie sich freuen würde, im kommenden Jahr in Jülich als Titelverteidigerin auflaufen zu können.

Auch die Lokalmatadoren Florian Albert und Fabian Brümmer (Dürener TV) haben nichts gegen eine Wiederholung in Jülich. „Für uns war das ein großer Erfolg, dass wir hier dabei waren“, sagten sie rückblickend auf einen Sommer voller harter Qualifikationsturniere, der mit dem Start in Jülich belohnt wurde.

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