Titz - „Vivat” aus Russland: Starke Stimmen für schwerkranke Kinder

„Vivat” aus Russland: Starke Stimmen für schwerkranke Kinder

Von: ptj
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Das Titzer Organisationsteam im Probenraum des Pfarrjugendheims: Am Klavier sitzt Chorleiterin Elena Kelzenberg. Der Titzer Chor „Pro Musica” und die Flötengruppe übernehmen die musikalische Einstimmung auf vier russische Meisterkünstler. Foto: Jagodzinska

Titz. Ein musikalischer Leckerbissen erwartet die Liebhaber des russischen Chorgesangs am Donnerstag, 24. Mai, um 19.30 Uhr in der Titzer Pfarrkirche St. Cosmas und Damian. Das russische Vokalensemble „Vivat” aus St. Petersburg wird seine Zuhörer mit einem breit gefächerten Repertoire erfreuen.

Es umfasst geistliche Werke der orthodoxen Liturgie vom 14. Jahrhundert bis zur Moderne sowie kirchliche und weltliche Musik vom Barock bis hin zu Jazz- und Volksliedern.

Wichtig ist die Tatsache, dass die Künstler mit den Einnahmen ihrer Tourneen die Intensivstation für Neugeborene am Städtischen Kinderkrankenhaus „Svjatogo Nikolaja Tschudotvorza” (St. Nikolaj-Wundertäter) in St. Petersburg unterstützen. Informationen über diese Klinik und die bisher geleistete Hilfe sind bei den Konzerten einzusehen. „Der Eintritt ist frei, wir hoffen aber auf Spenden”, lautete der Hinweis von Peter Krummen aus dem Organisationsteam.

Das hochkarätige russische Ensemble zieht auf seiner gut einmonatigen Tournee durch ganz Deutschland und gibt fast jeden Tag ein Konzert. Der Titzer Chor „Pro Musica” wird gemeinsam mit der Flötengruppe die musikalische Einstimmung auf die vier russischen Interpreten übernehmen wird - ganz wie beim Jubiläumskonzert im Dezember 2011.

Der anschließende stimmungsvolle Empfang im Eingangsbereich des Titzer Gotteshauses, der viel Anklang gefunden hat, soll ebenfalls wiederholt werden. „Das Vivat-Ensemble ist nicht wie die Kosakenchöre”, diesen Unterschied wollte Elena Kelzenberg allerdings herausstellen. Die Chorleiterin, die den Kontakt zum Dirigenten, dem Bariton Victor Stupnev hergestellt hatte, hat das Ensemble schon in Aachen erlebt und war begeistert: „Sie bringen auch lustige Sachen, verständlich dargestellt, auch wenn man kein Russisch spricht”.

Betörende Klarheit

In jedem Fall darf man gespannt sein auf die vier Stimmen, die als „meisterhaft und makellos, von betörender Klarheit und Brillanz” angepriesen werden. Die Interpreten sind alle Absolventen des Konservatoriums St. Petersburg und dort inzwischen auch als Dozenten tätig. Ebenso sind sie Solisten an den führenden Theatern. Stupnev trete gerne vor deutschem Publikum auf, das den russischen Chorgesang mehr schätze als das kulturübersättigte russische Publikum, sagte Kelzenberg.

Die vier begnadeten Männer werden bei ihren Auftritten, unter anderem im Kölner Dom, das Interesse des Publikums auch auf kirchenmusikalische Werke von Komponisten lenken, die in Westeuropa weniger bekannt sind. Der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen ist Schirmherr der Veranstaltung.
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