Vier Tänzer und der Traum vom Discofox-Weltrekord

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
chachacha-bu
Sie träumen davon, sich für die Deutsche Meisterschaft im Discofox zu qualifizieren: Jessica Bauer und Marcel Mock. Dafür trainieren sie drei Mal in der Woche in der Tanzschule. Foto: hfs

Jülich. Jessika Bauer (18) und Heike Freitag (19) besuchen die Gymnasien Zitadelle und Haus Overbach. Marcel Mock (22) und Andreas Kaulen (22) arbeiten als Mechatroniker und Elektriker. Die Vier teilen ihr Hobby Turniertanz und träumen davon, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Im Discofoxt, mit dem sie Ende April versuchen, sich in das Guinessbuch der Rekord einzutragen.

Lässig, in Jeans, Sweatshirt und Turnschuhe stehen die Vier an der Theke der Tanzschule „An der Zitadelle” mit Inhaber und Tanzlehrer Andreas Höfer. Den Saal haben sie an diesem Abend für sich, die Jugendlichen tanzen für die Jülicher ADTV-Tanzschule (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrer Verband).

Die ist am 29. April dabei, wenn am „Internationalen Tag des Tanzens” auf dem Jülicher Schlossplatz und an anderen Stätten vieler europäischer Ländern versucht wird, einen Weltrekord im Videoclip-Dancing aufzustellen. Zeitgleich (19.35 Uhr), geleitet von einem Live-Stream, tanzen Jessika und Marcel, Andreas und Heike. „Und ich hoffe, dass noch knapp 150 Leute auf dem Schlossplatz dazu kommen”, sagt Höfer. Bereits 2007 war er mit Tänzern dabei, als der Weltrekord im Cha-Cha-Cha aufgestellt wurde, 144 Leute aus Jülich unter den 50.000 waren es. Jetzt erwartet man 55.000.

Am längsten dem „wiegenden Schritt” verbunden ist Jessika Bauer. Mit sechs Jahren kam sie in ihrer ukrainischen Heimat zum Schultanz. Seit zehn Jahren in Deutschland, fand sie vor fünf Jahren den Weg in die Jülicher Tanzschule, die Höfer (35) damals in Jülich eröffnete.

Natürlich kennen die Vier die klassischen Gesellschaftstänze. „Das ist der Einstieg” sagt Marcel Mock, der eingesteht, „dass er verarscht wurde, als meine Freunde hörten, dass ich tanzen gehe”. Die Erfahrung machte auch Andreas Kaulen. „Aber das war vorbei, als die Jungs live gesehen haben, wie man einen richtigen Videoclip tanzt, wie HipHop oder Disco-Dance umgesetzt werden.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert