VHS Jülicher Land bietet künftig auch virtuelle Seminare an

Von: ptj
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Die VHS Jülicher Land hat sich neu aufgestellt: Auf dem Bild sind Susanne Kalkowski (v.l.), VHS-Leiter Günter Vogel, Claudia Schotte und Barbara Dorweiler zu sehen. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Ecken. Die neuen Besen werden mit vielen neuen Ideen gut kehren.“ Mit diesem Wortspiel blickte Dezernent Günter Vogel, Leiter der Volkshochschule Jülicher Land, auf die neue personelle Aufstellung der von den Nordkreis-Kommunen getragenen Bildungseinrichtung.

Neue Gesicher ersetzen die ausgeschiedenen „alten Häsinnen“: Die stellvertretende Leiterin Claudia Schotte, ein „Eigengewächs“ der Jülicher VHS, ersetzt nunmehr Kathleen Anne Eickenberg und ist zuständig für das Ressort Sprachen. Barbara Dorweiler, die von der VHS Ratingen den Weg nach Jülich nahm, ist fortan der beruflichen Bildung, EDV, Eltern- und Familienbildung zugeteilt. Susanne Kalkowski, zugewandert von der VHS Schwäbisch Hall, arbeitet anstelle der ausgeschiedenen Heidi Stäterhoff im Ressort Gesundheit, Kultur und Kreativität.

„Nach relativ turbulenter Zeit im letzten Jahr sind wir jetzt vollständig und können in die Eisen steigen“, fasste Vogel zusammen. Zwar sei es bereits 2013 „nicht schlecht gelaufen“, 2014 soll aber noch besser werden.

Das neue verjüngte Kollegium zeige natürlich „mehr Affinität zur EDV“, was Vogel sehr begrüßt: „Das Publikum wird mit uns immer älter. Der Zugriff zu den Jüngeren muss über diese Schiene laufen“, weiß der Dezernent. So bietet Barbara Dorweiler virtuelle Seminare, so genannte „Webinare“ in der (Finanz)buchhaltung für eigene E-Pads und Tablet-PC der Kursteilnehmer an.

Susanne Kalkowski plant einen generationenübergreifenden Acrylmalkurs mit Kindern und (Groß)eltern, Tante oder Onkel und einen Kurs „Kochen mit Papa“. Auch ein „Modern Dance“-Angebot schwebt der nebenberuflichen Tanzpädagogin vor.

Claudia Schotte liegt besonders am Herzen, dass der „Integrationsbereich“ im Sprachenressort nach dem Umzug in die jetzige Realschule „genauso gut aufgehoben ist“ wie in der bisherigen VHS.

Apropos Umzug: Die Vorbereitungen laufen, damit er in den Sommerferien stattfinden kann. „Obwohl wir nur substituieren“, also die Alte Schirmerschule und Teilbereiche der Realschule nutzen, „müssen die Räume trotzdem auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet sein“, betonte Vogel Aspekte der nicht ganz kleinen „Hau-Ruck-Aktion“.

Im VHS-Programm, das Mitte August erscheint, wird zudem die Ortsaufteilung der Angebote zugunsten einer thematischen Aufteilung aufgegeben. Verschlankt wird auch der interne Betriebsablauf, zum Beispiel das Verwaltungsprogramm, aus dem das Programmheft generiert wird.

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