Jülich - Verkehrswacht Jülich registriert gestiegenes Sicherheitsbewusstsein

Verkehrswacht Jülich registriert gestiegenes Sicherheitsbewusstsein

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Wer die Kleinen zum Kindergarten bringt, sollte sie anschnallen und vorsichtig fahren. Foto: imago

Jülich. Bei der Aktion „Kinder als Mitfahrer“ hat die Verkehrswacht Jülich an zehn Jülicher Kindergärten festgestellt, dass 14 Kinder im Auto nicht gesichert waren. Erwin Loup und Manfred Mertens, Mitarbeiter der Verkehrswacht, hatten sich dazu morgens von 8 bis 9 Uhr an zehn Kindergärten in Jülich postiert.

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Vorjahre ist erkennbar, dass das Sicherheitsbewusstsein gestiegen ist.

Am Kindergarten St. Rochus und St. Marien Welldorf waren alle 36 Kinder vorschriftsmäßig während der Fahrt gesichert. An den Kindergärten in Bourheim, Güsten, Lich-Steinstraß, Selgersdorf und St. Michael Kirchberg war nur jeweils ein Kind nicht angeschnallt von insgesamt 107 Kindern, am Kindergarten der AWO waren es zwei von 37, Auf der Bastion 3 von 21 und an St. Franz Sales vier Kinder von 22, die im Pkw gebracht wurden. Das sind, so die Verkehrwacht. erfreulich niedrige Zahlen. Insgesamt 340 Erwachsene wurden während der Aktion über die notwendige Sicherung von Kindern Autos informiert, 223 davon hatten ihre Kinder mit dem Pkw zum Kindergarten gebracht.

Die Verkehrswacht weist eindringlich darauf hin, dass Eltern auch auf kurzen Strecken die Kinder im Wagen sichern müssten, denn ohne Gurt bestehe Lebensgefahr. Außerdem könnte bei einem Unfall der Versicherungsschutz unwirksam werden.

Was vielen Eltern nicht klar sei: Bei einem Frontalzusammenstoß mit 50 km/h pralle ein ungesichertes Kind mit der Wucht von einer Tonne (1000 kg) gegen die Vordersitze oder sogar durch die Windschutzscheibe. Die Folgen seien verheerend. Die Verkehrswacht fordert die Eltern auf: „Nehmen sie sich zehn Sekunden Zeit, um ihr Kind vor der Fahrt im Pkw richtig zu sichern!“

Für Kinder im Kindergartenalter sei die Fahrt im Auto gefährlicher als zu Fuß oder mit einem Rädchen unterwegs zu sein. Das spielt sich meist abseits der Fahrbahn unter Aufsicht von Erwachsenen ab. Aber bei einem plötzlichen Autounfall sei der Gurt für alle Insassen der Lebensretter Nr. 1. Viele Unfälle ereignen sich auf kurzen Strecken etwa zum Einkauf oder zum Kindergarten. Immer noch gelte der alte Grundsatz: „Erst gurten – dann starten!“

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