Verkehr auf Datenautobahn für Kinder sicherer machen

Von: gre
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Zum Umgang der Kids mit PC und Handy referierte Kripo-Oberkommissarin Marion Laßka (l.). Rechts Vereinsvorsitzender F.J. Rinkens. Foto: Greven

Siersdorf. „Es ist gut, dass Kinder neugierig sind. Aber im Umgang mit den neuen Medien - vor allem mit PC und Handy - sind sie oft nicht sensibel genug, um die Gefahren zu erkennen”, betonte Kriminaloberkommissarin Marion Laßka von der Kripo Düren in ihrem Vortrag im „Johanneswerk Siersdorf”.

Bei ihrem Vortrag zu den Gefahren der neuen Medien, der sich an Eltern, Lehrer und Erzieher richtete, konnte die dem Kripo-Referat Vorbeugung angehörende Fachfrau mit vielen Beispielen aufwarten, bei denen Kinder durch Computer- und Handybenutzung in Gefahr geraten sind.

Als Unterhaltungsmedium sei der Fernseher bei den Kids noch immer die erste Wahl, jedoch dicht gefolgt vom PC.

Laßka vertrat die Auffassung, dass gerade letzterer nicht in das Kinderzimmer gehöre, obwohl die Kinder beim Besuch weiterführender Schulen meist nicht darauf verzichten könnten. Doch seien die Eltern gefordert zu prüfen, ob ihre Kinder sachgerecht mit dem Gerät umgehen.

Vor allem eine bestimmte Sorte von Computerspielen bringe erhebliche Gefahren mit sich, sogar eine Suchtgefahr gehe von ihnen aus. „Gewalt verherrlichende oder pornographische Spiele und Filme müssen für Kinder unzugänglich sein”, erklärte die Oberkommissarin.

Auch Handys können für Kinder und Jugendliche gefährlich werden, da sie nicht nur zum Telefonieren, sondern auch zum Fotografieren und Chatten benutzt werden. Die Fachfrau wies darauf hin, dass es für die Benutzung von PCs und Handys verschiedene Sicherheitsvorkehrungen und Abschaltmöglichkeiten gebe, auf die die Eltern achten sollten.

Beim Chatten und Surfen seien die Eltern gefordert. Um hier beim „Über-die-Schulter-schauen” Komplikationen mit dem Nachwuchs zu vermeiden, sei es wichtig, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern bestehe, damit die Eltern erfahren, wo oder mit wem ihr Kind gerade surfe oder chatte, betonte Laßka. Sie empfahl den Eltern zahlreiche Broschüren und Flyer, in denen es weitere Informationen gibt, wie Eltern den Ausflug ihrer Kinder auf die Datenautobahn sicherer machen.
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