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Verbindendes Element fotografisch festgehalten und ausgestellt

Von: dmd
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Gian-Luca Carciotto (v.l.) vom Jugendparlament, Sozialpädagogin Martina Gödde, Karin Pütz, Bereichsleiterin der Sparkasse, und Bürgermeister Heinrich Stommel eröffneten die Ausstellung. Foto: Mengel-Driefert
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Gian-Luca Carciotto, Jugendparlament, Martina Gödde, Sozialpädagogin, Karin Pütz, Bereichsleiterin der Sparkasse Düren und Bürgermeister Heinrich Stommel (v.l.) eröffneten die Foto: Mengel-Driefert
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Jülich. „Mit den Bildern möchten wir zeigen, dass alle Menschen gleich sind und wir uns durch unsere Unterschiede durchaus ergänzen“, sagt Gian-Luca Carciotto vom Jugendparlament Jülich und eröffnet mit diesen Worten die Wanderausstellung „Integration wie wir S(s)ie sehen“ in der Sparkasse Düren der Geschäftsstelle Jülich am Schwanenteich.

In der Ausstellung sind Fotografien zu sehen, Aufnahmen von Freundespaaren, Menschen, die sich in Herkunft, Religion, Nationalität oder Hautfarbe unterscheiden. Entstanden sind die Fotos an den weiterführenden Schulen in Jülich, fotografiert von Martina Gödde, Leiterin des Jugendparlaments. Alle Freundespaare gehören dem Jugendparlament an. Die Bilder entstanden an den Orten, wo sich die Freunde am häufigsten begegnen. Sie werden von Texten ergänzt, die über das Verbindende in der bi-nationalen Freundschaft erzählen.

Nach Stationen im Rathaus, an den Schulen in Jülich, dem Kreishaus in Aachen und einer Dauerausstellung im KuBa sind die Bilder bis zum 28. November in der Sparkasse am Schwanenteich zu den üblichen Öffnungszeiten ausgestellt. „Da Rechtsradikalismus nach wie vor in Jülich aktuell ist, wollten wir das Thema noch einmal ins Bewusstsein holen“, sagt Elisabeth Fasel-Rüdebusch vom Jülicher Amt für Integration.

Das Jugendparlament möchte mit dieser Ausstellung ein weiteres Zeichen gegen Rechts setzen. Schon 2011 und 2012 zeigten die Jugendlichen Flagge, nachdem immer wieder rechtsradikale Symbole in der Stadt auftauchten und sie diese in einer tatkräftigen Aktion entfernten. Darüber hinaus organisierte das Jugendparlament ein Konzert gegen Rechts in Zusammenarbeit mit dem Kulturbahnhof.

Auch Bürgermeister Heinrich Stommel stellt das Engagement in seiner Ansprache zur Fotoausstellung heraus: „Die Jugendlichen sind keine Null-Bock-Generation. Sie setzen sich ein!“.

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