Jülich - Verband begrüßt Anlaufstelle für die Tagebau-Geschädigten

Verband begrüßt Anlaufstelle für die Tagebau-Geschädigten

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Jülich. Der Verband bergbaugeschädigter Haus- und Grundbesitzer (VBHG), der in Herten residiert und in Jülich eine Außenstelle unterhält, sieht in Tagebau-Gebieten erheblich größere Probleme, Bergschäden nachzuweisen, als in Steinkohlenrevieren.

Generell rät Verbandsdirektor Johannes Schürken Betroffenen: „Jeder kann zu seiner Gemeinde gehen, wenn er Derartiges denkt. Wir kommen mit einem Ingenieur heraus und liefern eine kostenlose erste Einschätzung.” Denn die Kommunen sind meist VBHG-Mitglieder. Das ermöglicht bei Verdachtsfällen das oben beschriebene Verfahren.

„Im Steinkohlerevier ist den Schäden anzusehen, was ein Bergschaden ist oder nicht. Hier streitet man sich eher um die Regulierung”, erklärte Assessor Volker Baglikow, Markscheider des Verbandes.

Zur Diskussion um eine „Schlichtungsstelle” meinten Schürken und Verbandsgeschäftsführer Detlev Finke, sie sähen, da es um Ursachenforschung ginge, lieber eine „neutrale Anlaufstelle, die die Ergebnisse von RWE Power überprüft”.
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