UWG will Zukunft parteiunabhängig gestalten

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Die Kandidaten und das Wahlkampfteam der UWG JüL auf einen Blick. Foto: UWG JUL/Detlef Trzolek

Jülich. Die Zukunft für Jülich nachhaltig gestalten ist eines der zentralen Ziele der Unabhängigen Wählergemeinschaft Jülichs Überparteiliche Liste (UWG JüL). Im Stammlokal in Broich wählten die Unabhängigen ihre Kandidaten für den Stadtrat.

Ein an Erfahrung gereiftes Team stellt sich erneut zur Wahl, mit großer Sachkompetenz und voller Ideen und Tatkraft für Jülichs Zukunft, hieß es.

„Wir streiten um die Sache, nicht um Listenplätze und Pöstchen”, war Kommentar der stellvertretenden Vorsitzenden Anke Keppel, die an ihrem Heimatdorf Koslar deutlich machte, wie Zukunft zu gestalten ist. Dorferneuerung, Daseinsfürsorge, Nahversorgung, Infrastruktur-Entwicklung sind zentrale Begriffe, die an konkreten Beispielen zukunftsfähige Politik erlebbar machen.

„Leider sinken die alten Parteien immer mehr zu Versorgungseinrichtungen herab, die mehr mit sich selbst beschäftigt sind als mit der politischen Arbeit”, lässt sich Fraktionsvorsitzender Heinz Frey zitieren. Er räumte mit der aus seiner Sicht gescheiterten Politik der Jülicher CDU auf. Stellte diese sich bei Ratsverkleinerung und Abschaffung der A16-Stelle gegen jegliche Sparansätze, so bildet die sich abzeichnende Pleite der Stadtentwicklungsgesellschaft den vorläufigen Höhepunkt. Von einem Leitantrag bleibt ein Scherbenhaufen übrig, meinte er.

Ideen und sachliche Ansätze der CDU kommen aus Düsseldorf oder vom Landrat aus Düren. Dieser bringt jüngst den Neubau des Jülicher Rathauses wieder ins Spiel. Was die UWG JüL klar mit der Forderung verbindet, dass dann auch eine KFZ-Zulassungsstelle für den Nordkreis nach Jülich muss, so Frey.

Zentrale Forderung der Jülicher Unabhängigen ist die Diskussion zur Erstellung eines neuen Leitbildes für Jülich. Hier müssen die Bürger mit einbezogen werden - Geschäftsleute, Politik und Verwaltung ebenso wie Bürgerbeiräte, Gewerkschaften, Jugendvertreter - eben alle Interessierten anstelle eines nicht öffentlichen Aufsichtsrates. Dann scheitert die Politik nicht an einer kaputten Turnhalle, wie jüngst an der Realschule, so die UWG. Dann weiß man, was die Betroffenen wollen und ist nicht überrascht und beleidigt, wenn Schüler, Eltern und Lehrer ihre berechtigten Interessen anmelden.

„Jülich hat eine exzellente Zukunft, wir müssen sie nur sachlich und überlegt, parteipolitisch unabhängig gestalten. Das ist Jülichs Zukunft!”. So schloss Vorsitzender Detlef Trzolek die Versammlung und dankte vor allem seinen Vorstandskollegen Matthias Hoven, Heinz Schaaf, Dirk Becker, Detlef Strauß und Georg Schmitz, die für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben.
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