Untersuchungsausschuss zu Jülicher Atomkugeln gestartet

Von: dapd
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Der im Rückbau befindliche Forschungsreaktor des Betreibers Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR). Foto: dapd

Düsseldorf. Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Affäre um Atommüllkugeln aus dem Ex-Versuchsreaktor Jülich hat sich am Donnerstag offiziell konstituiert.

Nach der Sommerpause werden Zeugen befragt. Im Mai hatte der Düsseldorfer Landtag auf Antrag von CDU und FDP mit den Stimmen aller Fraktionen den Ausschuss eingesetzt. Es ist nach dem Untersuchungsausschuss zur Korruptionsaffäre beim NRW-Baubetrieb der zweite U-Ausschuss der laufenden Legislaturperiode.

Anfang April war eine Debatte wegen unstimmiger Angaben des Forschungszentrums Jülich über die auf dem Gelände gelagerten Brennelemente aufgekommen. Der rot-grünen Landesregierung wurde vorgeworfen, fälschlicherweise von vermisstem Atommüll berichtet zu haben. Der Ausschuss soll den Fall klären.
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