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Unterschriften stützen Ruf nach Ruhe an der B57

Von: ng
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Susanne Müller übergibt Hans-Josef Corsten die Körrenziger Unterschriftenlisten und hofft, dass an der B57 bald etwas mehr Ruhe herrscht. Foto: Gottfroh

Linnich. Mit vereinten Kräften möchten die Bewohner der Ortschaft Körrenzig, deren Häuser direkt an der Bundesstraße 57 liegen, dem Verkehrslärm, der auf sie einströmt, ein Ende setzen. Der Krach, hervorgerufen durch täglich rund 9000 die Ortschaft passierende Fahrzeuge, deren Fahrer sich nur selten an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde halten, nervt nicht nur Beschwerdeführerin Susanne Müller.

Weil auch andere Körrenziger von dem Verkehrslärm genervt sind, hat sich eine von Müller gestartete Unterschriftenaktion gelohnt.

98 Bewohner der Ortschaft haben unterschrieben und fordern ein „verkehrsberuhigte B57 im Bereich Ortsdurchfahrt Körrenzig durch bauliche Maßnahmen”. Übergeben hat die Beschwerdeführerin die Namensliste im Vorfeld der Sitzung des Bau- und Umweltausschuss der Stadt Linnich dem Beigeordneten Hans-Josef Corsten. Er versicherte den zahlreichen Körrenzigern, die während der Sitzung auf der Zuschauerbank Platz genommen hatten, „aus begründeten Anlässen tätig zu werden”.

Auch für die Fraktionen im Bau- und Umweltausschuss war unstrittig, dass etwas getan werden müsse. Der Handlungsspielraum der Linnicher ist allerdings dabei begrenzt: Denn zuständig für die B57 ist nicht die Kommune, sondern der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Die Anordnung verkehrsrechtlicher Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmemissionen fällt daher nicht in die Zuständigkeit der Stadt Linnich.

Dennoch herrschte unter den Parteien im Bau- und Umweltausschuss Konsens, dass die Situation für die Anwohner verbessert werden müsse. Der Antrag, dass sich Verwaltung mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzten soll, damit diese zeitnah etwas für die Körrenziger Bewohner zu unternehmen, wurde von den Ausschussmitgliedern einstimmig beschlossen.
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