Jülich - Umjubeltes Konzert mit jeder Menge „Marche”-Musik

Umjubeltes Konzert mit jeder Menge „Marche”-Musik

Von: Kr.
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Der  sogenannten „Zickenumpa
Der sogenannten „Zickenumpa” von „La Marche” konnte sich im Jülicher KuBa niemand entziehen. Die Formation brannte ein Feuerwerk der Klänge ab. Foto: Kròl

Jülich. Als die Band „La Marche” vor zwei Jahren die Jülicher Jazznacht musikalisch aufmischte, waren sich die Verantwortlichen des Jazzclub Jülich einig, dass diese sympathischen Musiker wiederkommen müssen.

Das wurde am vergangenen Wochenende Realität, und die Formation ließ es vom ersten Ton an im Jülicher Kulturbahnhof so richtig krachen. „Zickenumpa” nennt sich ihr musikalischer Treibstoff, der in die Beine geht. Er besteht unter anderem aus französische Tanzmusik, Klezmer, Balkanrhythmen, Chansons aus eigener Feder, Funk, Reggae und Jazz.

Die Band versprüht pralle Lebensfreude, Ausgelassenheit und Witz. So spazieren die sechs Musiker mit einer virtuosen Leichtigkeit durch die verschiedenen Stilrichtungen. Wichtig dabei ist, dass ihre Musik tanzbar ist, denn Mittanzen ist ein Muss bei der fröhlichen Truppe aus Oderbruch.

„Wir haben großen Spaß daran, Musik zu machen, am liebsten ist uns, wenn die Leute mittanzen”, betonte Bandleader Thomas Strauch. „Da wir jetzt alle wieder in Frankfurt (an der Oder) wohnen, betrachten wir uns als eine Familie und freuen uns, wenn wir zusammen spielen und ganz besonders, wenn wir damit unser Publikum erreichen können.” Und so verbreiteten sie eine tolle Stimmung bis in den letzten Winkel des KuBa, wobei das Publikum nicht nur begeistert mitging, sondern wie gewünscht auch kräftig das Tanzbein schwang. Zurzeit wendet sich „La Marche” seinen musikalischen Wurzeln zu und orientiert sich an osteuropäischer Musik, wobei ihrer Spielart die treibenden Balkan-Beats sehr entgegen kommen.

So bunt wie ihre Musik, die in keine Schublade passt, ist auch ihr Sprachgebrauch. Ob französisch, englisch, russisch, polnisch oder rumänisch, alles reiht sich prächtig aneinander. Mit „bleu du coup”, „un petit mal” und „le fernsehturm” hat die Band, die auf eine zehnjährige Zusammenarbeit zurückblickt, bereits drei Alben produziert.

Zwei Alben komplett gespielt

Die beiden letzten spielten sie in Jülich komplett, und bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich dabei um eigene Stücke. Die Band blieb auch beim zweiten Konzert in Jülich ihrer Philosophie treu, dem Publikum mehr zu bieten, denn für jeden ist bei ihrer Musik etwas dabei.

Die „Familie” spielte in der Besetzung Thomas Ehrenberg (E-Gitarre, Gesang), Andreas Aigner (Akkordeon), Torsten Schlauß (Schlagzeug), Marten Köhne (Tasten, Vibraphone), Lea Winkler (Posaune, Gesang), Franz Stahl (Saxophon) und Thomas Strauch (Bass, Gesang).
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