Umfrage: Impf-Bereitschaft im Jülicher Land ist relativ niedrig

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Mit diesem Serum wird Manfred Imbert seine Patienten in Aldenhoven impfen: Pandemrix heißt der Impfstoff gegen die Schweinegrippe. Foto: C. Diels

Jülich Land. Niedrig scheint die Bereitschaft im Jülicher Land zu sein, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Das hat am Montag eine Umfrage in Krankenhäusern, bei Allgemeinmedizinern, Hilfsorganisationen und den Feuerwehren ergeben. Auch der Patienten-Andrang in den Arzt-Praxen ist nicht groß.<br />

Schon im Vorfeld war eine Impfmüdigkeit absehbar. „Dass die Resonanz so gering ist, das überrascht mich doch”, sagt Dr. Hubertus Koenen, Hausarzt in Titz. In der Aldenhovener Praxis von Dr. Manfred Imbert sollen am Freitag 25 Patienten die Impfung erhalten, elf weitere haben sich für Montag gemeldet. Bei Dr. Franz Görres, Hausarzt in Linnich, stehen etwa 20 Patienten auf der Liste. Einen großen Andrang erwartet er allerdings nicht.

Genausowenig wie Dr. Jürgen Hoppe. „Ich glaube nicht, dass viele kommen”, sagt der Jülicher Hausarzt, der auch als Kreisverbandsarzt für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) arbeitet.

Der Geschäftstsführer des DRK-Kreisverbandes Jülich, Uwe Palmen, erklärte: „Die Impfung ist völlig frei, wie bei jeder anderen Impfung auf.” Auch Ralf Meurer, Sprecher der Kreispolizeibehörde, unterstreicht: „Das ist keine Zwangsimpfung, sondern völlig freiwillig.” Und Udo Diß, Chef der Freiwilligen Feuerwehr Jülich, die rund 300 Aktive zählt, berichtet bis jetzt von 65 Zusagen.

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