Umbau hebt Standard im Christinenstift

Von: ahw
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Per Spatenstich wurde am Dienstag gemeinsam der Beginn der Bauarbeiten am Christinenstift eingeleitet. Foto: Wolters

Gereonsweiler. Als der Neubau des Christinenstifts in Gereonsweiler 1992 begonnen und ein Jahr später bezogen wurde, bestand es aus zehn Doppel- und 33 Einzelzimmern, obwohl als Quote für Senioreneinrichtungen gleich viele Doppel- wie Einzelzimmer vorgegeben waren.

Inzwischen wurden die Standards vom Land geändert auf 80 Prozent Einzelzimmer bis 2018. Um diesen Anforderungen frühzeitig gerecht zu werden, ist am Dienstag der erste Spatenstich zum Um- und Ausbau des Christinnenstiftes erfolgt. Die St. Gereon Seniorendienste gGmbH als Träger investiert gut 1,1 Millionen Euro, um acht Einzelzimmer sowie zwei Gruppenräume in einem Anbau errichten zu lassen.

Dadurch fallen gleichzeitig fünf Doppelzimmer weg, so dass unterm Strich die vom Land vorgegebenen Anforderungen nicht nur erreicht, sondern sogar übererfüllt werden. In Summe steigt die Zahl der Betreuungsplätze jedoch nur von 53 auf 54.

Zum offiziellen Start der Bauarbeiten war am Dienstag nicht nur Bernd Bogert erschienen, Geschäftsführer der St. Gereon Seniorendienste. Zum Spaten griffen außerdem Architekt Günter Quasten, Pfarrer Konrad Barisch sowie Maria Frenken und Gertrud Fronhoven aus dem Beirat des Christinenstiftes.

Zinsgünstiges Landesdarlehen

Dessen Konzept mit den Hausgemeinschaften hat nach Worten Bogerts das Pflegeministerium in Düsseldorf so beeindruckt, dass es ein zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung stellt. Aktuell erhielt das Konzept von der Alzheimergesellschaft als erste Einrichtung in NRW das Qualitätssiegel Demenz.

Bevor auch Linnichs Bürgermeister Wolfgang Witkopp das Spatenblatt in den Boden senkte, erinnerte er an die vergeblichen Bemühungen, in der laufenden Legislaturperiode ein Jugendparlament und einen Seniorenbeirat zu begründen. „Es ist wichtig, die Menschen zusammenzubringen“, solle nach der Kommunalwahl ein Generationenrat aus der Taufe gehoben werden.

Zudem erinnerte der Bürgermeister daran, dass in unmittelbarer Nachbarschaft zum Christinenstift ein Baugebiet für junge Familien entstehen werde. In Verbindung mit der vorbildlichen Arbeit, die im Stift geleistet wird, sei Gereonsweiler damit ein Musterbeispiel für das Linnicher Stadtgebiet.

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