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Udo Zimmermann ist der neue Pate der Rochus-Schützen

Von: ptj
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Beim Rochusmahl: (v.l.) Der scheidende Pate Manfred Bender, sein Nachfolger Udo Zimmermann, Brudermeister Helmut Vonderbank, Werner Lüttgen, Präses Konny Keutmann und Rudolf Stellmach (Caritas). Foto: Jagodzinska

Jülich. Viele Gäste aus der Politik waren zu Gast beim traditionellen „Rochusmahl” aus Grünkohl und Mettwurst beim Bruderschaftstag der St. Rochus-Schützen im Rochusheim. Zu diesem Anlass wurde der scheidende Pate Manfred Bender geehrt und Udo Zimmermann als sein Nachfolger willkommen geheißen.

Bender schaute in seinem Resümee auf eine „schöne und ereignisreiche Zeit” zurück. Seine Highlights waren das spannende Königsschießen und das Schützenfest samt prächtigem Umzug durch die Stadt, das Prominentenschießen, vor allem aber die große Begeisterung und das Engagement der Jugend. Der scheidende Pate hofft darauf, dass die „fetzige Jägermeisterparty zu einer festen Einrichtung wird”.

Zimmermann war schon einmal Schirmherr eines Schützenfestes der Bruderschaft in ganz jungen Jahren, so feiern er und Brudermeister Helmut Vonderbank „demnächst Silberhochzeit”, wie letzterer augenzwinkernd bemerkte. Nach eigenem Bekunden hat sich Udo Zimmermann „riesig gefreut”, als Vonderbank ihm die Patenschaft antrug.

„Mir liegt es sehr am Herzen, Traditionsvereine zu unterstützen”, begründete er seine Freude und beschloss mit einem Wortspiel der Begriffe „Patent” und „Patenschaft”: „Patent bedeutet absichern. Bei einem kerngesunden Verein braucht man nicht abzusichern, sondern nur unterstützend zu begleiten.”

Zweiter fester Programmpunkt beim Rochusmahl ist die Spendenübergabe der Schützen an eine soziale Einrichtung, denn „Schützenbruderschaft heißt nicht nur feiern, sondern auch an andere zu denken, die Hilfe und Anerkennung brauchen”. So überreichte Vonderbank einen Scheck an Rudolf Stellmach, Fachbereichsleiter des ambulanten Caritas-Hospizdienstes. Dieser dankte für die Unterstützung, „ohne die vieles im Altenheim nicht möglich wäre”.

Der Caritasverband führt drei Altenheime. 36 Hospizbegleiter - 28 werden zurzeit zusätzlich ausgebildet - engagieren sich ehrenamtlich im Hospizdienst unter dem Leitwort: „Kannst du mich begleiten, wenn ich sterben werde?”. Im vergangenen Jahr sind 46 Sterbende so begleitet worden. Hierbei entstehen Gesamtkosten von 70000 Euro. Davon übernehmen die Krankenassen 40000 bis 50000, die Differenz muss der Caritasverband aufbringen. Spenden deckten 10000 Euro in 2009.

Mit der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession am 3. Juni beginnen die Aktivitäten der Rochus-Schützen, am Nachmittag werden Preisschießen, Prinzen- und Königsschießen in der Wagenbauhalle der Rurblümchen ausgetragen.

Das Prominentenschießen steht am 3. September auf dem Plan, am 10. September startet zum zweiten Mal die Jägermeisterparty. Die Majestäten werden am 11. September gekrönt, darauf folgen der traditionelle Besuch im Altenheim St. Hildegard und der Königsball im Zelt.
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