Jülich - U3-Betreuung in AWO-Kita „Pusteblume”

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U3-Betreuung in AWO-Kita „Pusteblume”

Von: ahw
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Für die U3-Betreuung erhält
Für die U3-Betreuung erhält die Kita „Pusteblume” einen Anbau, der in den Sommerferien begonnen wird. Unser Bild zeigt den AWO-Kreisvorsitzenden Karl Schwarz und Kita-Leiterin Frauke Schroeder mit einigen U3-Kindern der Schmetterlingsgruppe. Foto: Wolters

Jülich. Als die Kindeertageseinrichtung „Pusteblume” der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu Beginn des Kindergartenjahres 2011 mit der Betreuung von sechs U3-Kindern begann, war das zunächst ein „Sprung ins kalte Wasser”, wie Leiterin Frauke Schroeder beschreibt.

Die Übergangslösung einschließlich improvisierter Wickelecke hat, so Schroeder, gut geklappt, zumal die drei Betreuerinnen der Schmetterlingsgruppe „einiges geleistet” u8nd inzwischen auch Fortbildungen in Sachen U3-Betreuung absolviert haben.

Gleichwohl sind Schroeder und ihr achtköpfiges Team froh, dass ihre Einrichtung für die U3-Betreuung einen Anbau erhält. Zu den Kosten von rund 120.000 Euro steuern Bund und Land einen Zuschuss von 108 000 Euro bei. Den Rest trägt die AWO als Träger.

Das Architekturbüro Wolff aus Bourheim, das 1997 schon den Neubau der Kita konzipierte hatte. hat auch die Pläne für den Anbau entworfen, der über Ruhe-, Versorgungsraum und Pflegebereich verfügt. Wenn die Kita am 30. Juli eine dreiwöchige Pause einlegt, beginnen die Bauarbeiten, die Ende des Jahres abgeschlossen werden sollen.

Der Umgang mit den Zweijährigen - jüngere Kinder werden in der „Pusteblume” nicht betreut - gestaltete sich problemlos, zumal „wir sehr flotte Zweijährige haben, die sehr selbstständig und früh sauber waren”, wie Fraukem Schroeder erläutert.

Gewonnen haben auch die älteren Kinder der Schmetterlingsgruppe, die teilweise Patenschaften für die Kleineren übernommen haben und deren Sozialverhalten verbessert worden ist. „Das tut auch den Größeren gut”, haben nach Worten der Leiterin letztlich alle Beteiligten durch die U3-Betreuung profitiert.

Das spiegelt sich auch in der großen Nachfrage wider, die von der AWO-Kita kaum gedeckt werden kann. „Der Bedarf ist einfach da”, lautet die Erfahrung von Frauke Schroeder. Besonders gefragt bei den Eltern sei die Blocköffnungszeit von 7.30 bis 14.30 Uhr, bei der die Kinder in der „Pusteblume” auch mit Mittagessen versorgt werden. Froh ist Schroeder da, dass ab Sommer eine Berufspraktikantin das Team verstärkt.
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