Jülich - TTC will beim „Angstgegner“ punkten

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TTC will beim „Angstgegner“ punkten

Von: Antonius Wolters
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Mit breiter Brust wollen Yoshihiro Ozawa (r.) Und Hermann Mühlbach heute beim SV Siek Zählbares für den TTC Indeland mit zurück nach Jülich bringen. Foto: Kròl

Jülich. Der SV Siek galt lange als Angstgegner des TTC Indeland Jülich, weil die Herzogstädter bisher als Tischtennis-Zweitligist in der dortigen kleinen Mehrzweckhalle mit der besonderen Atmosphäre nicht gewinnen konnten.

Wenn die TTC-Spieler am Samstag in die Bahn Richtung Holstein steigen, haben sich die Vorzeichen allerdings grundlegend geändert: Jülich hat nach seinem Fehlstart und zuletzt fünf Siegen in Serie das Steuer herumgerissen und tritt als Tabellenzweiter mit breiter Brust beim Siebten an, der bei 4:6-Punkten noch mit zwei Partien im Rückstand ist.

„Wir wollen wieder doppelt punkten“, hat Trainer Johannes Dimmig als Ziel für heute Nachmittag ausgegeben. Wenn dann noch zum Ausklang der Hinrunde am Sonntag, 15. Dezember, ein Heimsieg gegen den SV Union Velbert geliänge, „können wir den zweiten Platz festigen“, sieht der Coach seine Schützlinge absolut im Soll. Insbesondere der jüngste 6:3-Erfolg im Verfolgerduell bei Borussia Dortmund, der so nicht unbedingt zu erwarten war, hat Dimmig begeistert.

Ozawa reist zu den Titelkämpfen

Ein gewisses Punktepolster täte den Gästen auch deshalb gut, weil Yoshihiro Ozawa zu Beginn der Rückrunde an zwei oder drei Spieltagen nicht zur Verfügung. Der Grund ist zunächst positiver Natur, denn der Japaner hat sich im Doppel für die nationalen Meisterschaften qualifiziert und fällt damit für einen Einsatz im Spielbetrieb aus.

Damit ergibt sich für die Indeländer wieder die Gelegenheit, wie zu Saisonbeginn den Nachwuchsleuten Marc Preuss und Lukas Kneier Einsatzzeiten in der 2. Tischtennis-Bundesliga einzuräumen. „Die sind darauf ganz heiß, das passt“, ist Johannes Dimmig zuversichtlich, dass die Youngster ihre Chance nutzen werden. Vermutlich werde die Tagesform darüber entscheiden, wer eingesetzt werde, glaubt der Coach. Mit Beginn der Rückrunde braucht es übrigens wieder vier Einsätze, um sich festzuspielen.

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