Jülich - TTC verpasst Sensation beim Tabellenführer

TTC verpasst Sensation beim Tabellenführer

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
ttcfuldabu
Glich in Fulda für Jülich zwischenzeitlich aus: TTC-Spitzenspieler Yang Zi. Foto: Krol

Jülich. Vom vielen Schulterklopfen in der Willington-Halle konnten sich die Gäste aus Jülich am Freitagabend zwar nichts kaufen. Aber diese Geste beweist, dass sich die Indeländer beim zweiten Auftritt im neuen Jahr von ihrer besten Seite gezeigt haben. Dank einer kämpferisch tadellosen Leistung brachten sie den TTC Fulda-Maberzell an den Rand einer Niederlage.

Da die Hessen aber 3:2 gewannen, blieb den Gästen von der Rur nur ein Trost: Sie hatten gegen den neuen Tabellenführer der Deutschen Tischtennis-Liga unglücklich verloren.

„Die waren sich anfangs ihrer Sache sehr sicher, und plötzlich standen sie unter Druck. Die Verantwortlichen von Fulda hatten richtig Bammel, das konnte man sehen”, berichtet der Jülicher Trainer Johannes Dimmig.

Wäre nicht Wang Xi, der Defensivkünstler der Gastgeber, in Topform gewesen, hätte Jülich wohl einen glatten Sieg gelandet. „Wang war übermächtig, und wir haben leider keinen Abwehrer in der Trainingsgruppe. Da ist dann nichts zu machen”, sagt Dimmig.

Auch nicht für den TTC-Spitzenspieler Yang Zi, dem diese „Rückschlag-Maschinen” nicht sonderlich liegen. Die Nr. 1 im Indeland-Trikot hatte sein Team nach der Szymanski-Niederlage zum Auftakt in die Spur gesetzt: In fünf Sätzen rang er Meng Qing Yu nieder.

Danach setzte Marcos Freitas seinen Aufwärtstrend fort und brachte Jülich durch einen glatten 3:0-Erfolg gegen Robert Svensson sogar in Führung.

Spätestens danach hatte Fulda, das im Einzel auf Jan-Ove Waldner verzichtete, „Muffensausen”. Weil Yang gegen Wang nicht den Hauch einer Chance hatte (0:3), ging die Partie - wie von Trainer Johannes Dimmig im Vorfeld prophezeit - ins Doppel. Da waren plötzlich Waldners Dienste doch gefragt.

Der motivierte Schwede an der Seite von Meng und das „wachgeküsste” Fuldaer Publikum beeindruckten die Indeland-Kombination Szymanski/Freitas. Dennoch war das TTC-Doppel in den vier Sätzen nicht chancenlos. „Wenn man bedenkt, dass wir im zweiten Durchgang nur durch ein paar sehr glückliche Punkte von Waldner verloren haben, kann man sicher auch insgesamt von einer unglücklichen Niederlage sprechen”, bilanziert der Jülicher Coach.

„Zweimal in einer Woche eine Sensation zu schaffen, ist schwierig”, sagt Johannes Dimmig auch mit Blick auf 3:1 gegen Grenzau. „Wir konnten aber erhobenen Hauptes aus der Halle gehen.”

Ende Januar rechnet sich der TTC-Trainer wieder was aus: Am 29. Januar in der Nordhalle gegen Frickenhausen und zwei Tage später in Ochsenhausen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert