Radarfallen Blitzen Freisteller

TTC ohne Chance gegen schwäbische Bestbesetzung

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:

Jülich/Plüderhausen. Nach vielen Achtungserfolgen und den Überraschungssiegen gegen Ochsenhausen und Frickenhausen verlief die Partie des TTC Indeland Jülich in Plüderhausen unspektakulär.

Nach der glanzlosen 0:3-Niederlage gegen die überlegenen Gastgeber rangieren die Herzogstädter auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Am Ende der Saison wird abgerechnet. Auch wenn wir 0:3 verloren haben, hat meine Mannschaft nicht so schlecht gespielt”, kommentierte TTC-Manager Arnold Beginn das Abschneiden seiner Jungs.

Vor der Saison zählten viele Experten Plüderhausen zum erweiterten Kreis der Titelanwärter, ihre bisherigen Ergebnisse waren jedoch, an diesen Erwartungen gemessen, eher unterirdisch. Plüderhausen stand gegen Jülich also enorm unter Zugzwang. Im Vorfeld spekulierte TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig, dass Plüderhausen seinen Spitzenspieler Jörgen Persson gegen Jülich schonen würde. Denkste!

Indelands Gegner schritt in Bestbesetzung an den Tisch. „Schaut man sich die Weltranglistenplätze der Spieler an, sieht man, dass Plüderhausen haushoher Favorit war”, kommentierte Beginn. Dementsprechend verlief die Partie. Im Eröffnungseinzel zog der bislang sieglose Filip Szymanski trotz 1:0-Satzführung am Ende gegen den schwedischen Ex-Weltmeister Persson deutlich mit 1:3 den Kürzeren.

Ebenso schoss sich der Plüderhausener Aleksandar Karakasevic gegen Yang Zi aus der Krise. Im Duell der beiden filigranen, technisch hoch versierten Linkshänder gewann der Jülicher zwar den ersten Satz, aber danach zog „Kara” den Kopf aus der Schlinge und kam somit zu seinem ersten DTTL-Sieg. Jülichs Asiate ergatterte gegen den befreit aufspielenden Plüderhausener im dritten und vierten Durchgang jeweils nur magere vier Punkte. „Es war klar, dass âKara´ irgendwann mal wieder gewinnt. Schade, dass es gegen uns war”, so Beginn.

Das Schlüsselspiel des Tages, wenn man bei dem demoralisierenden 0:2 zur Pause noch von einem Schlüsselspiel reden kann, verlor Marcos Freitas gegen den ehemaligen Jülicher Jacub Kosowski mit 2:3. Mit Ausnahme des zweiten Satzes, indem Freitas wirklich kein Land sah, war dies ein spannendes, hochklassiges und ausgeglichenes Match mit dem glücklichen Ende für Plüderhausen.

„Wir haben verdient verloren, aber ich bin nicht von der Leistung meiner Mannschaft enttäuscht”, sagt Dimmig.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert