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TTC: Mit Youngsters gegen Jever

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
TTC-Talent Jonas Lenzen spielt
TTC-Talent Jonas Lenzen spielt morgen in der „Ersten”: Indeland Jülich empfängt am Nachmittag Zweitliga-Schlusslicht Jever in der Nordhalle. Foto: Kròl

Jülich. Die Friesen kommen. Der Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich startet am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den MTV Jever in das neue Jahr und die Rückrunde.

Dabei kann es nur ein Ziel geben: Ein Erfolg gegen das sieglose Schlusslicht aus dem hohen Norden ist praktisch Pflicht. Die Partie in der Nordhalle an der Berliner Straße beginnt um 15 Uhr.

Der amtierende Meister der Zweiten Liga Nord hat die Hinrunde zwar nicht „glorreich” als Herbstmeister beendet, aber ist durchaus noch in der Lage, seinen Titel zu verteidigen. Die Herzogstädter rangieren punktgleich hinter Spitzenreiter SV Siek und Schwalbe Bergneustadt auf dem dritten Platz, also durchaus in „Schlagweite”. Bevor die direkten Duelle mit den Spitzenteams auf dem Terminkalender stehen, darf sich das Team von Trainer Johannes Dimmig natürlich keine Blöße geben.

Das ist der Mannschaft klar, wie auch Christian Strack als einer der Routiniers im Team klarstellt: „Jever wird die rote Laterne nicht mehr abgeben. Für uns ist ein Sieg Pflicht.” Strack selbst war im Hinspiel nicht dabei, kann aber jetzt seinen Beitrag leisten. Dafür fehlt Sonntagnachmittag Daniel Halcour. Seine Verhinderung ist eine Chance für das große Jülicher Talent Jonas Lenzen, der in die „Erste” aufrückt. An der Seite von Lukas Koy kommt er auch im Doppel zum Einsatz.

Trainer Johannes Dimmig zum „Jugendwahn” auf Zeit beim TTC: „Jonas und Lukas sollen sich langsam auf höhere Aufgaben vorbereiten. Die beiden Talente aus der zweiten Mannschaft haben schon bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften starke Leistungen gezeigt, und jetzt bekommen sie die Möglichkeit, sich dem Jülicher Publikum zu zeigen.”

Gegen Jever werden die Doppel der Indeländer noch einmal durcheinander gewirbelt, obwohl sich das Team darauf verständigt hat, demnächst die Paare in den restlichen Partien nicht mehr zu zerreißen. Da aber Halcour fehlt, wird Thomas Brosig mit dem Jülicher Shooting Star Ricardo Walther an die Platte treten. In den nächsten Begegnungen soll er an der Seite von Michael Servaty aufschlagen.

Die Doppel waren in der Hinrunde sicher die Achillesferse des Jülicher Teams, was eine 11:18-Bilanz dokumentiert. Der Gegner MTV Jever allerdings ist mit 7:20 noch schlechter aus der Halbserie gegangen, einzig Aleyandu Petrescu / Jacek Wandachowicz bringen es auf mehr Siege als Niederlagen, alle anderen Statistiken des Zweitliga-Schlusslichts sind negativ.

In genau einer Woche reist der TTC Indeland Jülich übrigens zum ersten Vier-Punkte-Spiel der Rückrunde. Am Sonntag, 15. Januar, tritt der Tabellendritte aus der Herzogstadt beim -zweiten in Bergneustadt an. Ein souveräner Sieg gegen Jever wäre angesichts dieser schweren Aufgabe mutmaßlich kein schlechtes Omen.
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