TTC: Mit eindeutiger Ansage in das Pokalquartett

Von: Jörg Sauer
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Ein neues Gesicht beim TTC Indeland: Ewout Oostwouder vom niederländischen Erstligisten TTV Smah ´70 wird das Trikot der Jülicher tragen. Links TTC-Manager Arnold Beginn. Foto:

Jülich. Am 30. August startet der TTC Indeland Jülich in die neue Saison. Und in dieser Spielzeit haben die Herzogstädter sehr konkrete Ziele. Dies gilt zunächst für den Deutschen Pokal und natürlich auch für die neue eingleisige 2. Tischtennis-Bundesliga.

Bevor am 7. September für die Jülicher der Startschuss in der Liga ertönt, wollen sich die TTC-Cracks am kommenden Samstag in Siek für die erste Hauptrunde des Deutschen Pokals qualifizieren. „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Saison, und diesmal wollen wir auch im Pokalwettbewerb weit kommen. Unser Ziel ist mindestens das Achtelfinale, und vielleicht schaffen wir mit ein bisschen Glück noch etwas mehr“, erzählte TTC-Manager Arnold Beginn.

Doch dazu müssen sich die Indeländer im ostfriesischen Siek in einer starken Vierergruppe gegen die Gastgeber vom SV Siek, Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln behaupten. Der Modus ist „Jeder gegen Jeden“ und alle Spiele werden an einem Tag ausgetragen. Dies bedeutet für die Athleten eine enorme Belastung, die sie selbst von der Pro-Tour in dieser Dosierung nicht unbedingt gewohnt sind. „Wir werden zwar ohne Trainer nach Siek fahren, aber dafür spielen wir in Bestbesetzung. So sind wir mit Sicherheit einer der heißen Anwärter auf den Einzug ins Achtelfinale, wo dann voraussichtlich mit dem Heimspiel gegen den Bundesligisten TTC Frickenhausen ein echter Leckerbissen auf uns warten würde“, so der TTC-Chef.

Die Tatsache, dass Trainer Broda nicht mit von der Partie sein wird, dürfte für den TTC kein großer Nachteil sein, da mit Hermann Mühlbach immerhin der aktuelle luxemburgische Nationaltrainer in den Reihen der Indeländer steht, der die Mannschaft ebenfalls exzellent aus der Box betreuen kann.

Neben dem Rückkehrer Jean Lauric stößt der junge Niederländer Ewout Oostwouder neu zum TTC-Quartett. Oostwouder ist amtierender niederländischer Meister und wurde Beginn in den höchsten Tönen von den holländischen Tischtennis-Ikonen Trinko Keen und Danny Heister empfohlen.

Anders, als beispielsweise bei Fußballmannschaften üblich, absolvierten die Spieler des TTC ihre Saisonvorbereitung getrennt voneinander. Oostwouder trainierte im Leistungszentrum Arnheim, Lauric absolvierte die Vorbereitung mit der belgischen Nationalmannschaft in Verviers, Ozawa machte sich bei Werder Bremen fit, und Hermann Mühlbach arbeitet verantwortungsvoll mit der luxemburgischen Nationalmannschaft.

Zwei weitere gravierende Veränderungen ereilen den TTC zu Beginn der neuen Saison: Durch die neue eingleisige zweite Liga erfuhr die Spielklasse eine deutliche Aufwertung. Dies hat auch zur Folge, dass die Indeländer nun wieder bundesweit im Einsatz sind. Experten sagen, dass die „neue“ Spielklasse zu den fünf stärksten Ligen der Welt gehört.

Eine weitere Neuerung ist die Einführung des neuen Plastikballs. Nach über 50 Jahren löst nun ein rundes Stück Plastik den Zelluloidball für beiden höchsten deutschen Spielklassen ab. Die Amateurklassen sollen diesem Trend in den kommenden Jahren folgen.

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