Jülich - TTC ist aus dem Play-Off-Rennen

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TTC ist aus dem Play-Off-Rennen

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
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Einziger Lichtblick: Paul Drinkhall verbreitete mit dem überraschenden Sieg gegen Aleksandar Karakasevic kurzzeitig Hoffnung. Foto: Kròl

Jülich. Der TTC Indeland Jülich muss weiter auf seinen ersten Sieg 2009 hoffen. Nach der äußerst unglücklichen Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Fulda verlor der TTC am Sonntag auch sein zweites Heimspiel in der Nordhalle mit 1:3 gegen den SV Plüderhausen.

Gegen den ehemaligen Jülicher Jakub Kosowski begann Indelands Spitzenspieler Jörg Roßkopf sehr verhalten. Viele leichte Fehler brachten Kosowski schnell zum 2:0-Satzvorsprung.

Erst ab dem dritten Durchgang wirkte Rossi agiler, so dass er nach zwei hart umkämpften Sätzen zum 2:2 ausglich. Im finalen Satz roch es sogar nach Jülichs eingeplanter 1:0-Führung. Denkste! Roßkopf holte nur noch einen mageren Punkt.

Auch wenn Taku Takakiwa im dritten Satz gegen den favorisierten Leung vier Matchbälle abwehrte und den Satz noch gewann, war Jülichs japanisches Energiebündel unterm Strich meilenweit vom Punktgewinn entfernt. Leungs siegte verdient.

TTC-Trainer Johannes Dimmig betonte trotz 0:2-Rückstands, dass sein taktisches Konzept aufgegangen sei und erklärte den tristen Zwischenstand mit Roßkopfs mäßigem Auftritt. Doch die Hoffnungen der Herzogstädter keimten wieder auf, als Paul Drinkhall mit engagiertem Auftritt gegen Aleksandar Karakasevic das erste Einzel nach der Pause mit 3:1 gewann und damit für die Indeländer auf 1:2 verkürzte.

Als Jörg Roßkopf in seinem zweiten Einzel gegen Leung im dritten Satz nach einer fulminanten Serie mit 8:2 führte, schien der Weg ins Doppel schon geebnet. Doch die Strähne riss und Rossi suchte ein Glück, das er am gestrigen Nachmittag nicht mehr fand. Jülichs Nr.1 verlor danach acht Punkte in Folge und gab die nächsten beiden Sätze sichtlich konsterniert ab.

„Ich hatte enorme Probleme mit der Annahme von Leungs Aufschlägen. Wenn man fast immer 0:2 bei gegnerischem Aufschlag spielt, ist selbst eine 8:2-Führung schnell dahin. Nach meiner Niederlage gegen Kosowski war es für meine Mannschaft natürlich sehr schwer das Ruder wieder herumzureißen”, bedauerte der Altmeister.

„Die Teilnahme an der Play-Off-Runde können wir nun abhaken”, kommentierte Manager Arnold Beginn die Heimniederlage.
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