Jülich - TTC Indeland Jülich: Ricardo Walther geht, der Bruder kommt

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TTC Indeland Jülich: Ricardo Walther geht, der Bruder kommt

Von: ahw
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Auf Abschiedstour: Ricardo Wal
Auf Abschiedstour: Ricardo Walther absolviert vor seinem Wechsel zu Borussia Düsseldorf nur noch wenige Spiele für den TTC Indeland Jülich. Foto: Kròl

Jülich. Wie angekündigt verlässt Ricardo Walther den TTC Indeland Jülich Richtung Deutscher Tischtennis-Liga (DTTL), wo der 20-Jährige einen Jahresvertrag bei Rekordmeister Borussia Düsseldorf unterzeichnet hat.

„Das ist für alle die beste Lösung”, sagte Arnold Beginn, in Personalunion TTC-Manager und persönlicher Berater Walthers. Nach Worten Beginns ist der Deal mit Düsseldorf bereits seit Oktober fest, doch hatten beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Die Landeshauptstädter hatten wegen vieler Verletzter personelle Probleme und wollten ihr Stammpersonal nicht durch den Wechsel verunsichern. Walther wird in der kommenden Saison für Jánas Jakab neben Timo Boll, Christian Süß und Patrick Baum an Nummer vier spielen.

Zwar sind in der DTTL Dreierteams aktiv, doch angesichts von rund 40 Spielen in diversen Wettbewerben pro Saison, schätzt Beginn, dass Walther die meisten Einsatzzweiten erhalten wird.

Der Wechsel des Spitzenspielers setzt den TTC unter Zugzwang. „Wir arbeiten daran, eine neue Mannschaft aufzubauen”, verrät Manager Beginn, der bislang lediglich Michael Servaty für die neue Saison fest unter Vertrag hat. Am Wochenende soll mit Gianluca Walther Ricardos jüngerer Bruder dazukommen.

Dem 17-Jährigen, derzeit in Diensten des Regionalligisten TTC Blau-Weiß Brühl-Vochem, wird noch größeres Talent nachgesagt. „So etwas darf man sich nicht entgehen lassen”, verteilt Beginn schon Vorschusslorbeeren.

Mit Anton Adler vom Regionalligisten TTC Grün-Weiß Bad Hamm hat der Ehrenpräsident einen weiteren Jugendspieler an der Angel. „Das ist der zweite Engelbert Hüging”, preist Beginn die Qualitäten des 15-jährigen Abwehrkünstlers.

Lauric, Brosig und Halcour aus der aktuellen Mannschaft sind weitere Kandidaten für das neue Team, das Christian Strack wohl verlassen wird.

Die Entscheidung soll in den nächsten zehn Tagen fallen. Der Manager möchte zunächst die beiden Heimspiele gegen den TTC Hagen und Hertha Berlin abwarten und baut zusätzlichen Druck auf: „Es gibt viele Bewerber, die gerne hier spielen möchten.”
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