Jülich - TTC Indeland: Der Geheimtipp trägt Schwarz

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TTC Indeland: Der Geheimtipp trägt Schwarz

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Manager und Ehrenpräsident Arnold Beginn ist nach seinem Urlaub wieder halbwegs auf dem Posten und zeigt das neue TTC-Trikot: Die Indeländer tragen nun in der Hauptsache Schwarz. Foto: Uerlings

Jülich. „Drei Zweitliga-Verantwortliche tippen Jülich als Meister, sechs setzen auf Bergneustadt. Einer zählt uns allerdings zu den Abstiegskandidaten“, berichtet TTC-Manager Arnold Beginn und muss sich vor Lachen fast verschlucken. „Das ist der von Aufsteiger Brackwede, der kennt sich noch nicht so aus.“

Gleich am Wochenende kann sich der neue Klassenkamerad der Herzogstädter eines Besseren belehren lassen, denn beim Aufgalopp der neuen Saison ist der TTC Brackwede Gastgeber der Deutschen Pokal-Vorrunde Nord, an der neben dem Aufsteiger eben auch der TTC Indeland Jülich und der haushohe Titelanwärter TTC Schwalbe Bergneustadt sowie Siek und Velbert teilnehmen. Und mit dem amtierenden Zweitligameister Velbert bekommt es Jülich gleich zum Auftakt der Cup-Vorrunde ab 11 Uhr zu tun.

Dieses und vielleicht auch weitere Pokalspiele sind ein Fingerzeig – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Anders als in der Liga wird mit drei Akteuren gespielt. Das kommt den Jülichern an diesem Wochenende durchaus entgegen, denn aus dem neuen Team steht ein Spieler nicht zur Verfügung: der Ukrainer Dmytro Pysar. Im Pokal setzt Trainer Johannes Dimmig mithin die beiden Neuzugänge ein: den Rumänen Hunor Janos Szöcs und den Japaner Yoshihiro Ozawa. Komplettiert wird das Team durch Hermann Mühlbach.

Coach Dimmig freut sich auf die Standortbestimmung: „Ich kann eben schauen, wo wir aktuell stehen und woran bis zum ersten Punktspiel am 8. September daheim gegen Erstligaabsteiger TTC Ruhrstadt Herne noch gearbeitet werden muss.“

Vorhersagen scheinen schwierig, denn in der Liga kommt es zu einschneidenden Veränderungen. Allein die Reduzierung auf vier Spieler führt zu einer qualitativen Verdichtung. Manager Arnold Beginn: „In der 2. Liga sind jetzt sehr viele ausländische Nationalspieler im Einsatz.“ Die qualitative Verbesserung und vor allem die Verkürzung der Spielzeit von bis zu fünf auf zwei bis drei Stunden sind sicher Vorteile. Der Verlust der „Volkstümlichkeit“ ist ein Nachteil, denn talentierte Youngster oder Amateure kommen nicht mehr ohne Weiteres zum Einsatz. Optisch ändert sich auch etwas: Das neue Jülicher Trikot ist schwarz mit grünen Streifen.

Natürlich schmeichelt den Herzogstädtern die Rolle als Geheimtipp, am Vollprofi-Team aus Bergneustadt dürften sie aber kaum vorbeikommen. Das Minimalziel ist bescheidener: Platz 5, denn dann wäre Indeland Jülich für die eingleisige Zweite Liga in der übernächsten Saison qualifiziert.

Ein Wettbewerbsnachteil zum Saisonstart ab 8. September wird der TTC kaum kompensieren können. Spitzenspieler Szöcs steht zwei Wochen für sein Heimatland Rumänien bei den Meisterschaften der frankophonen Länder in Nancy in der Pflicht. Die Jülicher Verantwortlichen verhandeln gerade, ob er vielleicht für ein Meisterschaftsspiel freigestellt wird – oder ob eine Partie (gegen Bergneustadt) verlegt werden kann. Gerade im Spitzenspiel zwischen Favorit und Geheimtipp am 13. September in Jülich wäre Szöcs‘ Verhinderung ein großer Verlust.

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