TTC Indeland braucht dringend Heimsieg

Von: Jörg Sauer
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Bleibt dem TTC Indeland erhalt
Bleibt dem TTC Indeland erhalten: Michael Servaty hat einen Vertrag für die kommende Saison. Foto: Kròl

Jülich. Nach der Niederlage beim TTC Bergneustadt ist bei den Indeländern am Sonntag im Heimspiel um 15 Uhr in der Nordhalle gegen den TTC Hagen Wiedergutmachung angesagt.

Die Herzogstädter benötigen dringend einen doppelten Punktgewinn gegen Hagen, um weiter um den Titel mitzuspielen. Und Jülichs Chancen stehen gut. TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig prognostiziert: „Es ist alles drin! Von einem knappen Sieg bis zu einer knappen Niederlage halte ich jedes Ergebnis für möglich. Aber eng wird die Partie in jedem Fall.”

Jülichs größte Herausforderung wird es sein, Hagens Topspieler Daniel Kosiba, der momentan mit seiner tollen 19:3-Bilanz der beste Spieler der Liga ist, in die Schranken zu weisen. Im Hinspiel, das Hagen mit 9:3 gewann, schlug Kosiba beide Jülicher Topspieler glatt mit 3:0. Die Gäste sind nicht so gut in die Rückrunde gestartet: Einen Punktgewinn gegen Dortmund und eine Heimniederlage gegen Velbert hat die Mannschaft zu verbuchen, die in der Tabelle zwei Punkte und drei Plätze hinter Jülich rangiert.

Ricardo Walther ist nicht ganz fit

Von den Gastgebern agierten der scheidende Ricardo Walther und Lauric Jean in der vergangenen Woche beim Pro-Tour Turnier in Slowenien und Walther kündigte bereits per Telefon an, dass die permanente Belastung seine Schulterverletzung nicht ausheilen lässt. Zuvor vom World Tour Event aus Ungarn zurückgekehrt, klagte er weiter über Schmerzen.

Gleichwohl brennen beide jungen Nationalspieler auf den Einsatz für Jülich vor eigenem Publikum. Auch im mittleren Paarkreuz sah es im Hinspiel für die Jülicher übel aus: Altmeister Georg Böhm schlug mit seinem unkonvetionellen, ja fast schon verstaubten Spielstil ebenfalls beide Jülicher.

Auch wenn es im Hinspiel für die Indeländer denkbar schlecht lief, so sollten sie in allen Paarkreuzen über ausreichendes Potenzial verfügen um mindestens ausgeglichen zu spielen. Diese Annahme impliziert aber auch, dass die Jülicher in den Doppeln positiv abschneiden müssen, damit das Team um den Sieg mitspielt.

Schlüsselrolle für die Doppel

Dimmig: „Logisch, die Doppel sind wieder wichtig. Wir haben in den vergangenen Spielen in den Doppeln nicht immer schlecht gespielt, sondern auch viel Pech gehabt. Ich hoffe jetzt auch mal auf das Glück des Tüchtigen.”
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