Trendsportart „Le Parkour“ begeistert Bewegungsmuffel

Von: ahw
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Schult Kraft und Geschicklichkeit: Beim Wettlauf über den „Milchparkour“ mussten die Hauptschülerinnen und -schüler vielfältige Hindernisse überwinden. Foto: Wolters
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Teile des Hindernis-Parcours ließen sich auch als Rutsche nutzen.

Inden. Ursprünglich sollte der „Milchparkour“ zur 40-Jahr-Feier die Schülerschaft der Gemeinschaftshauptschule Inden in Bewegung setzen, doch erst für diesen Freitag erhielt Sportlehrer Achim Görke, der den Kontakt zur Landesvereinigung der Milchwirtschaft bzw. dem beauftragte Eventbüro hergestellt hatte, einen Termin für die aktive Präsentation der Trendsportart. „Le Parkour“ kommt aus Frankreich, wie der Name schon vermuten lässt.

Um 8 Uhr rollte ein Wagen mit Anhänger vor die Sporthalle Merödgen, wo bereits sechs starke Schüler der Klasse 10b bereit standen, um beim Aufbauen der Gerätschaften für die Bewegungs- und Aktionsarena zu helfen.

Der so genannte „Milchparkour“ vereint sportliche Anforderungen mit den Bedürfnissen Heranwachsender. Für die beteiligten Schulen wird er – wie in Inden – gerne als Impulsgeber genutzt, neue Elemente in den traditionellen Sportunterricht zu integrieren und so selbst Bewegungsmuffel für sportliche Anstrengungen zu begeistern.

Insgesamt rund 150 Mädchen und Jungen der Klassen fünf bis sieben wurden am Freitag auf diese Weise in Bewegung gebracht. Bevor ein gemeinsames Aufwärmtraining absolviert wurde, durften sich die jungen Leute jedoch auf Sitzsäcken fläzen, denn anhand kurzer Videos wurden „Le Parkour“ und seine großstädtischen Wurzeln vorgeführt. Junge Leute, die über Dächer springen, Fassaden hochklettern und generell den urbanen Raum als sportliches Betätigungsfeld nutzen.

Ziel der „zivilen“ Version in der Sporthalle ist es, Hindernisse mit möglichst wenig Aufwand und Kraft zu überwinden. Eine gute Portion Geschicklichkeit kann bei solchen Übungen auch nicht schaden. „Die motorischen Grundfertigkeiten lassen nach“, hat jedenfalls Sportlehrer Görke festgestellt. Britta Buckert-Winterscheidt, Birgit Servas, Achim Görke und Norbert Jansen, die an der Hauptschule Inden das Fach Sport unterrichten und an einzelnen Stationen als Hilfestellung bereit standen, staunten jedenfalls nicht schlecht, mit welchem Enthusiasmus sich ihre Schützlinge den schweißtreibenden Übungen hingaben.

Da kamen die vom Sponsor gestellten Milchgetränke, die sich am Ende der Doppelstunde jeder aus dem bereitstehenden Kühlschrank nehmen durfte, gerade recht, um den Akku wieder aufzuladen.

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