Trainer Hannes beklagt eine überflüssige 1:2-Niederlage

Von: tm
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Freialdenhoven. Die Fußball-Kids hatten sich gefreut, die neue Pommesbude hatte geöffnet, die Erinnerungen an die letzte Begegnung hatte die Hoffnung genährt, es wieder zu schaffen. Aber der angereiste Bonner SC gewann am Ende gegen Borussia Freialdenhoven mit 2:1. Und das nicht einmal ganz unverdient.

„Die Niederlage war unglücklich und total überflüssig“, beklagte Trainer Wilfried Hannes nach dem Abpfiff. Und er hatte auch gleich die Schwachstelle in seiner Mannschaft gefunden. „Wir waren im Zentrum nicht gut.“ Gemeint waren die Stürmer, in der Mitte besonders Kelly Ajuya.

Kopf frei

„Ich bin nie richtig ins Spiel gekommen“, konnte der Torjäger der vergangenen Saison seine Leistung nicht so recht einordnen. Er hatte recht große Verteidiger gegen sich stehen und musste zumeist einen hohen Ball annehmen und verteidigen. Das funktionierte nur selten. Kelly vergab gute Chancen, wie seine Stürmerkollegen allerdings auch. Allerdings hatte Kelly Ajuya zumindest einen Grund für sein Spiel. Der frisch gebackene Vater war womöglich ein wenig abgelenkt, obwohl er das hinterher vehement abstritt. „Mein Kopf war frei“, stellte einer der Leitspieler bei Borussia Freialdenhoven klar.

Denn auch Petrit Baliu und Wolfgang Nock erwischten nicht ihren besten Tag. Entweder verdribbelte sich der eine oder der andere schoss aus guter Position völlig unkontrolliert über das Tor. So mussten die Gäste die wenigen Chancen, die sie hatten, nur entschlossen nutzen, um die Punkte mitzunehmen. Der Führungstreffer war sicher ein wenig unglücklich und ähnelte einer Trickeinlage, der zweite Treffer jedoch ging auf das Konto einer nachlässigen Verteidigung. Ansonsten spielte der Bonner SC mit gutem Körpereinsatz mit und störte das Spiel der Borussia erfolgreich.

Trainer Hannes musste kurzfristig seine beiden Innenverteidiger ersetzen und beorderte deshalb Gerard Sambou in die Verteidigung. Der fehlte dafür im Mittelfeld, was Auswirkungen auf das Angriffsspiel hatte. Und so musste ausgerechnet der eingewechselte Pascal Schneider für den Anschlusstreffer kurz vor dem Abpfiff sorgen. Der Stürmer bestätigte damit seine aufsteigende Form.

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