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Tödlicher Unfall mit Radfahrer: Zeugen gesucht

Von: red/pol
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Nicht mehr als Fahrrad zu erkennen: Die Teile des Zweirades waren an der Unfallstelle überall verstreut. Foto: Horrig
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Totalschaden: Das Unfallfahrzeug des Belgiers musste abgeschleppt werden. Foto: Horrig

Jülich. Nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Auto- und einem Rennradfahrer nördlich von Jülich sucht die Polizei weitere Zeugen. Bei dem Unfall am 23. November war ein 45-jähriger Mann aus Baesweiler ums Leben gekommen.

Der Autofahrer, ein 38 Jahre alter Belgier, war gegen 9.55 Uhr auf der Bundesstraße 55 zwischen Mersch und Welldorf unterwegs gewesen. Ihm entgegen kam der Radfahrer, ein 45-jähriger Baesweiler. Aus ungeklärter Ursache geriet der Autofahrer nach links in den Gegenverkehr und prallte dort gegen eine Schutzplanke. Anschließend stieß sein Wagen gegen den Radfahrer.

Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass Einzelteile des Rennrades mehr als 50 Meter weit geschleudert wurden. Das Auto rutschte nach der Kollision noch ein Stück weiter an der Leitplanke entlang, bevor es endgültig zum Stehen kam. Der Zweiradfahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Seine Identität konnte erst später festgestellt werden, da er keine Papiere bei sich hatte. Der Autofahrer musste mit einem schweren Schock ins Krankenhaus gefahren werden.

Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und sucht weiterhin dringend nach Zeugen. Vor allem Personen, die noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte an der Unfallstelle waren, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. „Nicht mehr zu melden brauchen sich Zeugen, mit denen die Polizei bereits telefonisch Kontakt aufgenommen hat“, heißt es in einer Pressemeldung der Behörde.

Da der Autofahrer von seinem Recht Gebrauch macht, nichts zur Sache auszusagen, ist die Polizei auf andere Indizien angewiesen. Alkohol und Drogen sind nach bisherigen Erkenntnissen nicht im Spiel gewesen, auch sei der Fahrer nicht von seinem Mobiltelefon abgelenkt gewesen. Auf zu hohe Geschwindigkeit deutete ebenfalls nichts hin. Warum der Wagen also von der Fahrbahn abkam, ist weiterhin rätselhaft.

Als Ansprechpartner stehe während der Bürodienstzeiten der zuständigen Sachbearbeiter unter der Rufnummer 02461/627-5232 zur Verfügung. Hinweisgeber können sich aber auch unter 02461/627-0 an die Polizeiwache in Jülich wenden.

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