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Titz: Leerrohrnetz als erster Schritt ins schnelle Internet

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„Von hier aus kann Titz komplett versorgt werden.” Auch für den Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen ist der Hauptverteiler in Höhe der Ortschaft Ameln Ausgangspunkt der Breitbandversorgung seiner Gemeinde. Foto: hfs.

Titz. Wenn sie könnten, wie sie wollen, dann würden rund 75 Prozent der Titzer Bürger das Internet geschäftlich und privat nutzen. Doch die dafür vorhandene Infrastruktur der Breitbandverkabelung ist nicht vorhanden, was zunehmend auf Verärgerung stößt.

Nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei den Entscheidungsträgern im Rathaus. Jetzt soll Abhilfe geschaffen werden. Das von der Bundesregierung aufgelegte Konjunkturpaket II kann es möglich machen. Vorausgesetzt, man findet Anbieter in der Landgemeinde.

Konkret ist die Errichtung eines gemeindeeigenen Leerrohrnetzes als erste Voraussetzung für die flächendeckende Breitbandversorgung geplant.

Im Auftrag der Verwaltung wurde Diplom-Ingenieur Helmut Haag von der Titzer Firma TE Consult damit beauftragt, ein zeitnahes und fachgerechtes Breitbandkonzept für die Gemeinde zu entwickeln. Haag kommt dabei zu der Feststellung, dass 35 Kabelverteilerkästen genügen würden, um alle Haushalte mit leistungsfähigem Internet zu versorgen, und dies „mit einer maximalen Entfernung vom Kasten aus zu den Nutzern zwischen 300 und 1500 Meter”.
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