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Tipps, damit Weihnachten nachhaltig bleibt

Von: Tobias Röber
Letzte Aktualisierung:
Freude oder Frust? Damit das W
Freude oder Frust? Damit das Weihnachtsfest ein unvergessenes und auch nachhaltiges Erlebnis wird, gibt die Verbraucherzentrale unter dem Motto „Besser weihnachten” Tipps. Foto: ddp

Düren. Weihnachten steht vor der Türe, und vielen Menschen geht in der besinnlichen Zeit nicht nur das Herz auf, sondern auch das Portemonnaie. Geschenke werden gekauft, die Spendenbereitschaft steigt, und bei alledem hat der Bürger die Qual der Wahl.

Worauf muss ich beim Verschenken von Gutscheinen und beim Spenden achten? Wie wird das Festtagsessen zum nachhaltigen Genuss? Wie kommen mir keine schädlichen Stoffe auf den Gabentisch? Die Verbraucherzentrale NRW gibt im Rahmen der Kampagne „Besser weihnachten” Antworten.

Der Schwerpunkt in Düren liegt auf den Themen Spenden und Gutscheine. „Das Thema Spenden wird immer mehr nachgefragt, gerade in der Vorweihnachtszeit”, sagt Hildegard Dapper, Leiterin der Dürener Beratungsstelle.

In Fußgängerzonen wird eifrig um Spenden gebeten, jede Menge Post flattert ins Haus, und häufig klingelt ein Spendensammler direkt an der Haustür. Nur noch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen müssen Spendensammlungen behördlich angemeldet werden. Auch die Sammelbüchse muss längst nicht mehr verplombt sein. Vorsicht ist also geboten! Hildegard Dapper und ihr Team raten daher, sich niemals unter Druck setzen zu lassen.

Aufdringlichen und überwiegend auf die Gefühlsschiene zielenden Werbern sollte die kalte Schulter gezeigt werden. Wer eine Organisation nicht kennt oder unsicher ist, ob die Sammler seriös sind, sollte sich neben Informationsmaterial auch ein Antragsformular oder einen Überweisungsträger zuschicken lassen. So bleibt genügend Zeit, die Entscheidung in Ruhe zu überdenken. Die Verbraucherzentrale warnt davor zu glauben, dass eine eigene Homepage ein Garant für die Seriosität einer Organisation ist.

Auch vor Fördermitgliedschaften sollte im Zweifel zurückgeschreckt werden. Wer das als zu aufwändig empfindet oder immer noch unsicher ist, dem rät die Verbraucherzentrale, das DZI-Spendensiegel zu beachten. DZI steht für Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen. Träger sind der Senat von Berlin, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Städtetag und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

Eine Liste der mit dem Spendensiegel ausgezeichneten Organisationen (derzeit 262) gibt es im Internet unter http://www.dzi.de. Geprüft werden nur Hilfswerke, die sich selbst beim DZI melden und die Kosten für die Prüfung tragen. Vor allem kleinere Organisationen sparen sich das. Wenn ein Verein also in der DZI-Liste fehlt, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass er unseriös ist. Die Verbraucherzentrale hält ebenfalls Infomaterial zu anderen Themen bereit. So sind Lichterketten oder Lichterschläuche mit Leuchtdioden (LED) in der Anschaffung zwar teurer als solche mit Glühlämpchen, fressen aber rund ein Viertel weniger Strom. Ein Umstieg kann sich also auszahlen.

Untersuchungen der Stiftung Warentest im Oktober 2011 haben gezeigt, dass jedes sechste der geprüften Spielzeuge mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet war. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, Spielzeug ohne Krankmacher zu verschenken. Wer sich für Produkte aus fairem Handel entscheidet, kann nicht nur zur gerechten Entlohnung der Kleinproduzenten beitragen, sondern auch Arbeitsschutzmaßnahmen, wie das Verbot von Kinderarbeit, sichern helfen. Auch die verschiedenen Kennzeichnungen von Lebensmitteln vom Bio-Siegel bis hin zum Strichcode werden von der Verbraucherzentrale erklärt.
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