Tierschützer in Sommerpause: Zu viele Katzen

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Die Aufnahmekapazitäten sind erschöpft: Der Jülicher Verein SAMT (Soziale Arbeit für Mensch und Tier) kann keine Katzen mehr aufnehmen. Foto: dpa

Jülich. Vom 5. bis 17. August werden die Tierschützer vom Jülicher Verein SAMT (Soziale Arbeit für Mensch und Tier) Urlaub machen. Damit können, so der Verein, die rund ums Jahr ehrenamtlich Tätigen mal durchatmen.

Ein weiterer Grund: Die Aufnahmekapazitäten sind erschöpft - nicht zuletzt wegen des Aufnahmestopps für Katzen im zuständigen Tierheim Düren. So sucht der Verein natürlich auch ab dem 18. August händeringend weitere Pflegestellen, die die vielen noch zu erwartenden Fundtiere, darunter sicherlich auch Babykätzchen, aufnehmen.

Jedes Jahr werden in der Urlaubszeit viele Tiere ausgesetzt, oft an Straßenrändern, Autobahnraststätten oder in die Nähe eines Tierheims. In Deutschland kommen jährlich etwa 300.000 Tiere in die etwa 500 Tierheime. Es sind hauptsächlich Kleintiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen. Allein im Sommer werden 60.000 bis 70.000 Tiere ausgesetzt. Oft befinden sie sich in einem erbärmlichem Zustand.

Die Vermittlung von Katzen und Hunden geht bei SAMT auch während der Urlaubszeit weiter, ebenso die Info-Annahme über zu- und entlaufene Haustiere, beides unter Telefon: 0157/76810046.

Auf dem Stadtfest in Jülich am 18./19. August wird der Verein wieder präsent sein. Am Infostand wird die schob obligatorische Tombola mit Preisen stattfinden. Darüber hinaus freut sich der Verein über jede Spende, da in letzter Zeit jeder Cent in die medizinische Versorgung der Tieren gesteckt werden müsse.

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