Jülich - Tierquäler tötet Hasen

Tierquäler tötet Hasen

Von: ojo
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Ein abscheulicher Fall von Tierquälerei beschäftigt die Polizei.

Bereits am 27. Dezember hatte ein Zeuge gegen 20 Uhr während des Spaziergangs mit seinem Hund einen Mann beobachtet, der sich auffällig eilig von einer Gartenparzelle der Wohnanlage Friedrich-Ebert-Straße in Jülich entfernte.

Gemeinsam entdeckten der Nutzer des Gartens und der aufmerksame Zeuge den Grund der „Flucht”. An dem Gartenhaus hatte der Unbekannte offenbar einen Stallhasen getötet und ihn, wie es heißt, unsachgemäß, möglicherweise noch lebend ausgeweidet.

Mittlerweile hat die Polizei, bei der Anzeige wegen Tierquälerei erstattet worden war, die Herkunft des „Opfers” geklärt. Der Hase wurde aus einem Verschlag hinter einem Wohnhauses in der Nachbarschaft des „Tatorts” gestohlen.

Über die Motive des Tierquälers kann nur spekuliert werden. Eine konkrete Beschreibung des mutmaßlichen Tierquälers gibt es nicht.

Wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Das Strafmaß reicht, wie Polizeisprecher Ralf Meurer erklärte, von der Geldbuße bis zur Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Wer Hinweise zu dem Täter machen kann oder Auffälliges an jenem Samstagabend beobachtet hat, wende sich unter 02421-949245 an die Polizei.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert