THW Jülich feiert 60. Geburtstag

Von: bw
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Im Technologiezentrum haben die Mitglieder des THW Ortsverbands Jülich ihr 60-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Gästen gemeinsam gefeiert. Foto: Wickmann

Jülich. Das Technische Hilfswerk Jülich hat sein 60-jähriges Bestehen zwar etwas später, dafür aber gebührend gefeiert. Die Verschiebung hatte gute Gründe. Zu der Feier in den Räumen des Technologiezentrums waren zahlreiche Gratulanten aus der Politik, der Feuerwehr und der Polizei und auch des Roten Kreuzes gekommen.

„Aufgrund des Elbhochwassers im Mai vergangenen Jahres mussten wir unsere Jubiläumsfeierlichkeiten leider absagen, daher freut es mich, Sie heute hier begrüßen zu können“, sagte der Leiter der Fachgruppe Führung und Kommunikation, Armin Großeke, zur Begrüßung.

Als Ehrengäste waren vom Technischen Hilfswerk der Jülicher Ortsbeauftragte Jerome Rix, der Landesbeauftragte Dr. Hans Ingo Schliewienski und der Präsident der Landesvereinigung Rainer Schwierczinski zum Jubiläum gekommen und richteten Grußworte an die Gäste.

Sie dankten vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine erfolgreiche Arbeit des THW nicht möglich ist. Schliewienski sieht die wichtigste Aufgabe für die Zukunft in einem weiteren Ausbau der Jugendarbeit, um auch weiterhin allen Anforderungen gut gewachsen zu sein. Ein besonderer Dank gilt auch allen Arbeitgebern der Region, die ihre Angestellten für die umfangreichen nationalen und internationalen Einsätze freistellen.

Der Landtagsabgeordnete Peter Münstermann und der zweite stellvertretende Landrat Raoul Pöhler dankten in ihren Reden den Ehrenamtlern für ihren unermüdlichen Einsatz, der geholfen habe, viele schwierige Situationen zu meistern.

Feier kurzerhand abgesagt

Münstermann nannte als Beispiel für die hohe Motivation des Teams die Bereitschaft, sofort alle Feierlichkeiten abzusagen, um in Sachsen-Anhalt zu helfen, die Deiche zu sichern. Pöhler sah den wichtigsten Punkt der THW-Arbeit in der Nähe zu den Menschen, die immer gelebt werde und auch in Zukunft nicht verloren gehen dürfe. Auch der Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Uwe Palmen, dankte für die gute Zusammenarbeit, die vielen Menschen geholfen habe und die natürlich noch lange fortgeführt werden soll.

Die Vertreter der Polizei und der Feuerwehr im Kreis Düren, Willi Sommer und Rudolf Esser, dankten dem THW für seine Unterstützung bei den unterschiedlichsten und teils auch schwierigen Einsätzen und wünschen ihm für die Zukunft noch viele zu feiernde Jubiläen.

Bei Sturm „Ela“ stark gefordert

Insbesondere der Sturm „Ela“ am Pfingstmontag hatte alle Einsatzkräfte im Kreis Düren in besonderem Maß gefordert, allerdings konnte die Menge an Aufgaben gemeinsam bewältigt werden.

Der THW-Ortsverband Jülich hat derzeit 60 aktive Helferinnen und Helfer, und in seiner Jugendgruppe sind 30 Kinder und Jugendliche von 10 und 17 Jahren aktiv. „Weitere Unterstützer unserer Arbeit werden immer gesucht, und wir freuen uns über jeden neuen Anwärter“, berichtet Truppführerin Martina Geigenmüller. Jedes neue Mitglied durchläuft eine Grundausbildung im Umgang mit technischem Gerät und kann je nach Interesse weiterbilden.

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