Jülich - Theaterspielplan 2009/10: Lachen und Leiden im Abo

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Theaterspielplan 2009/10: Lachen und Leiden im Abo

Von: Otto Jonel
Letzte Aktualisierung:
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In so kurzer Zeit ist selten ein komplettes Theaterprogramm gestrickt worden. Das Ergebnis begeistert Dr. Dorothee Esser ebenso wie den „Macher” und Kulturbeauftragten der Stadt, Christoph Klemens. Foto: Jonel

Jülich. Es darf gelobt werden. Dr. Dorothee Esser, Geschäftsführerin des Jülicher Brückenkopf-Parks und der gemeinnützigen Gesellschaft für Kultur und Marketing, applaudiert öffentlich. „In der Kürze der Zeit ist eine hervorragende, sehr interessante Reihe zustande gekommen.”

Der Gelobte ist Christoph Klemens, seit Juli Jülichs neuer Kulturbeauftragter. Im August begann er, die Abotheater-Reihe für die Spielzeit 2009/10 zu konzipieren. Vier Aufführungen in dieser Reihe sind gebucht, dazu eine Sonderveranstaltung.

Der Flyer dazu ist optisch wohl gelungen und hat nur einen kleinen Fehler, der der Eile zuzuschreiben ist. Das dritte Bühnenstück des Abotheaters, „Die Ratte”, wird zwar am 5. Mai 2010 aufgeführt. Anders aber als im Flyer ausgedruckt ist jener 5. ein Mittwoch und kein Freitag.

Freunde der Theaterszene werden unter den verpflichteten Ensembles wieder das Grenzlandtheater Aachen entdecken. Dort wie beim Landestheater Neuß hatte es Klemens als „Neuer” mit neuen Intendanten zu tun. „Deshalb waren wir auch alle etwas offener.”

Das Programm ist keine schwere Kost ausschließlich für Genre-Spezialisten. Man habe den Wünschen des Publikums, das sich in einer Umfrage geäußert hatte, Rechnung getragen. Experimentelle Bühne ist in Jülich nicht gefragt. Eher Klassiker - auch des Boulevardtheaters.

Nicht von ungefähr wird ein solcher Publikumsmagnet der leichteren Kost - „Die Kaktusblüte”, legendär verfilmt mit Goldie Hawn und Walter Matthau - die Abo-Theaterreihe eröffnen. Die Inszenierung des Grenzlandtheaters hat bei der Premiere Anfang des Monats glänzende Kritiken eingeheimst.

Weil bis zur Aufführung des ersten Stücks der Reihe nicht mehr viel Zeit bleibt, haben die Verantwortlichen zu dieser Spielzeit auf ein Schnupperabo verzichtet. Im Gegenzug wird die Frist, in der Theaterfreunde ein Abo erwerben können, bis zum zweiten Stück (26. Februar 2010) verlängert.

Das Abonnement kostet je nach Platz 48 bis 80 Euro, die Einzelkarte 15 bis 22 Euro, ermäßigt 12 bis 17 Euro. Rund 200 Abonnenten braucht die Reihe, um lebensfähig zu sein. Neueinsteiger sind jederzeit willkommen. Natürlich gibt es zu allen Veranstaltungen auch Karten an der Abendkasse.
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