Theaterpädagogischer Workshop der GHS Inden

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Von der Bühne zum Traumberuf: Viel Selbstbewusstsein für ihr späteres Leben haben die Jugendlichen im Rahmen des Theaterprojektes gesammelt. Foto: Anja Klingbeil

Inden. Yusuf Kaplan ist nervös. Gleich muss er raus auf die Bühne. In die Rolle eines anderen schlüpfen. Und seine Klassenkameraden schauen zu. Zum Proben war gerade einmal zwei Tage Zeit. Doch die Dozentinnen für Theaterpädagogik Perpetua Keller und Gabi Bölke haben die Achtklässler gut auf diesen Auftritt vorbereitet.

Dann geht es los: Und plötzlich ist das Lampenfieber weg. „Ich wollte es ja erst gar nicht rausgehen. Aber es hat wirklich Spaß gemacht”, sagt Yusuf und strahlt nach der Aufführung. Klar, ein richtiges Theaterstück gab es nicht zu sehen. Dafür einzelne, kleine Szenen.

Sie alle beschäftigen sich mit dem Berufsleben. Denn das steht beim sozialpädagogischen Theaterprojekt im Mittelpunkt. Es soll nicht nur geschauspielert werden, sondern die Schüler der Gemeinschaftshauptschule Inden sollen eigene Kompetenzen, Stärken und Schwächen kennenlernen.

Das ist wichtig für den Einstieg ins Berufsleben. Und wichtig für ein Vorstellungsgespräch, das die Achtklässler bald führen werden. Denn für sie steht das erste Praktikum auf dem Stundenplan. Von den Brettern, die die Welt bedeuten, hinaus ins Berufsleben - so könnte das Motto des neuen Angebots der GHS Inden zum Thema Berufsorientierung deswegen lauten.

Im theaterpädagogischen Berufswahltraining vertiefen die 14 Schüler ihr Wissen über die Berufswelt sowie ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Im szenischen Spiel und durch Phantasiereisen werden Fragen des Berufsalltags bearbeitet.

Unterstützt wird das Angebot durch Fördermittel unter anderem aus dem Innovationsprojekt „Zukunft gestalte der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit. Und weil es nicht nur Yusufs Selbstbewusstsein gestärkt hat, sondern auch das der anderen Schüler, ist eine Neuauflage nicht ausgeschlossen.
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