Theater Monteure begeistert rund 200 Kinder

Von: Juliane Kern
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Motivierten die kleinen Zuschauer in der Stadtbücherei dazu, Geschichten zu erfinden und weiterzuspinnen: Joachim von der Heiden und Karoline von Lüdinghausen vom Kölner Theater Monteure. Foto: J. Kern

Jülich. In der Welt der Phantasie ist alles möglich, da gibt es Gürtelstiere und Rhinozeponys, da bekommen Drachenkinder kleine Menschenkinder zum Geburtstag geschenkt, und wenn sie keine Lust mehr haben, mit ihnen zu spielen, dann werfen sie die Kleinen in die Ecke.

In der Welt der Phantasie gibt es aber auch gute Feen, die Langeweile vertreiben und die Welt rot, gelb, grün und lila färben.

Die Welt der Phantasie, schwarz auf weiß gedruckt, wird bunt, wenn Kinder sich auf sie einlassen - und sie macht Spaß. Jede Geschichte, die gelesen, vorgetragen oder erzählt wird, löst im Gehirn Bilder aus, bunte Bilder.

Das haben am Montag die Schauspieler des Theaters Monteure aus Köln bewiesen. In der Jülicher Stadtbücherei entführten in zwei Vorstellungen rund 200 Kinder in fremde Welten. Stadtbücherei und Brückenkopf-Park hatten den Auftritt der Theatergruppe passend zum Welttag des Buches organisiert.

Geschichten weiterspinnen

Mit ihren spontanen und verrückten Einfällen regten Joachim von der Heiden und Karoline von Lüdinghausen die Kinder - überwiegend im Grundschulalter - dazu an, sich an fremde Orte zu träumen und die begonnenen Geschichten weiterzuspinnen, aber vor allem dazu, Bücher zu lesen. Schließlich sind die Sequenzen, die von der Heiden und von Lüdinghausen mit Händen und Füßen, mit Kopf Kostüm und dem ganzen Körper und mit einfachsten Requisiten erzählen, Anfänge oder Passagen aus bereits geschriebenen Kinderbüchern.

Doch wie sie weitergehen, das bestimmen die Kinder selbst, gleich nach der Aufführung oder schon währenddessen.

„Mir hat der Ausschnitt aus dem Drachenbuch besonders gut gefallen, und ich werde das Buch bestimmt lesen”, sagte der neunjährige Niclas nach der Vorstellung.

Die Begeisterung der Kinder, die mit kräftigem Applaus und lautem Rufen noch eine Zugabe forderten, hat auch Marianne Lohmer vom Brückenkopf-Park angesteckt: „Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass das Theater monteure in Jülich spielt.”
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