Tetzer Weidenbund für Jakob Beuth

Von: Kr.
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Als achter Bürger mit dem „Tetzer Weidenbund” ausgezeichnet: Willi Dohmen, 1. Vorsitzende der Dorfgemeinschaft e.V, ehrt Jakob Beuth (rechts). Foto: Król

Tetz. Den bekommt man nicht so einfach. Nur wer sich über lange Jahre für die Dorfgemeinschaft engagiert hat, erhält zum Dank und als Auszeichnung den „Tetzer Weidenbund”. So wie jetzt Jakob Beuth. Als achten Träger der Auszeichnung hieß Hans Willi Dohmen, 1. Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, ihn im Club der Geehrten willkommen.

„Diese Auszeichnung ist ein heimatliches und sichtbares Zeichen unseres aufrichtigen Dankes für die unermüdlichen ehrenamtlichen Leistungen um das Gemeinwohl in unserem Dorf”, unterstrich Dohmen in seiner Laudatio.

Neben seinem kirchlichen Engagement (30 Jahre wurde er immer wieder in den Kirchenvorstand gewählt) ist er seit 26 Jahren Mitglied der Erkelenzer Matthias Bruderschaft, die zu Beginn ihrer jährlichen Trier-Fußwallfahrt im Pfarrheim des Ortes Station macht.

Als gelernter Anstreicher und Tapezierer ist er bis zum heutigen Tag für die Anstreich- und Tapezierarbeiten im Pfarrheim zuständig. Der 69-Jährige ist eine der tragenden Säulen der KG „Fidele Brüder” Tetz und seid über 30 Jahren unter anderem für die Dekoration und das Bühnenbild der Karnevalsveranstaltungen verantwortlich.

„Lieber Jakob, Du hast über die Jahrzehnte nie eine Bitte um Hilfe ausgeschlagen, wenn es galt, Erntedank- und Pfarrfeste, Sommerfeste der Dorfgemeinschaft oder gar Organisation von Wandertagen für behinderte und nichtbehindert Menschen durchzuführen. Ich weiß auch, das meine Liste nicht vollständig ist. Viele geleistete Hilfen geschahen im Verborgenen”, so Dohmen.

Die Dorfgemeinschaft Tetz, die aus dem Zusammenschluss aller Ortsvereine und Gemeinschaften besteht, beschloss einstimmig und mit großer Freude, ihrem Mitbürger diese Ehre anzutragen. Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte der Vorsitzende das Ehrenzeichen in Form einer Krawattennadel und die dazu gehörige Urkunde.

Entsprechend lang war auch Schlange der Gratulanten, die von den Geistlichen Heinrich Joussen und Heinz Philipppen sowie Bürgermeister Wolfgang Witkopp angeführt wurde. Seinen Dank brachte Jakob Beuth in seiner typisch bescheidenen Art zum Ausdruck. „Dass so viele Dinge in Euer Liste zusammen gekommen sind, wundert mich selber ein wenig. Solange meine Hände und mein Geist mitmachen, werde ich der Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen.”
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