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Tennis als Leidenschaft: Anna Lina nimmt am DTB-Talent-Cup der U11 teil

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
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Eine beachtliche Sammlung von Pokalen hat Anna Lina Heggenberger da schon zusammen getragen, die sie auch regelmäßig selbst abstaubt. Foto: Król

Koslar. „Wieso ich spiele doch. Ich spiele Tennis.” Die Frage vieler Erwachsener „Ja hast Du denn überhaupt Zeit zum spielen?” kann Anna Lina Heggenberger überhaupt nicht verstehen.

Mit Leib und Seele ist die Zehnjährige bei der Sache, wenn es um ihren Sport geht. Training ist für sie keine Arbeit, Training ist Spiel. Trotzdem legt sie einen gesunden Ehrgeiz an den Tag und möchte in ihrem Sport unbedingt weiter kommen.

Dabei ist das junge Talent, dessen Vater Frank Heggenberger vielen Jülichern noch aus seiner Zeit beim Tischtennisbundesligisten Jülich in Erinnerung ist, gerade erst dabei und kann doch schon einige Erfolge vorweisen. Vor knapp drei Jahren besuchte sie mit einer Freundin ein Probetraining beim Barmener Tennisclub und ihre Begeisterung war geweckt.

Eineinhalb Jahre spielte sie dort und trat in dieser Zeit auch beim Mini-Cup der Tennis-Jugend an. In ihrer Altersklasse belegte sie einen beachtlichen 2. Platz und der Tennis Bezirk wurde aufmerksam. Sie wurde zu einem Sichtungstraining nach Aachen eingeladen, wechselte zum TC Grün-Weiß Aachen, wo sie optimale Trainingsbedingungen vorfand und trainiert seither viermal wöchentlich.

Als Nr. 4 in der U14 Mannschaft ihres Vereins spielte sie in der vergangenen Saison ungeschlagen in der 1. Verbandsliga. Gemeinsam mit ihren Freundinnen schaffte sie sogar den Aufstieg in die Oberliga, der höchsten deutschen Spielklasse für Mädchen in NRW.

Mittlerweile wurde auch der Tennisverband Mittelrhein auf das kleine Mädchen aufmerksam und so nimmt sie nach den Sommerferien zweimal am Bezirks- und zweimal wöchentlich am Verbandstraining teil. Für die Eltern Simone und Frank Heggenberger bedeutet dies natürlich auch, stets als Chauffeur bereit zu stehen. Das nimmt die Familie gerne in Kauf. Als ehemaliger Profi weiß ihr Vater, dass der Erfolg im Sport nur über das Training kommt.

„Wenn jemand Talent hat, soll man das auch nicht brach liegen lassen”, findet er. „Entweder richtig oder gar nicht”, sagt er. Und so sieht man Vater und Tochter dann auch häufig gemeinsam auf dem Tennisplatz stehen. Ab und an sehen sie sich die Großen des weißen Sports auch schon einmal bei einem Turnier live an, doch ein direktes Idol, dem sie nacheifert, hat Anna Lina nicht.

Nach einem Vorbereitungstraining befindet sich die junge Sportlerin zur Zeit in Essen, wo sie am DTB-Talent-Cup der U11 teilnimmt, der vom 23. bis 26. Juli stattfindet. Demnächst steht auch wieder das Nationale Deutsche Jüngsten Tennisturnier in Detmold an, bei dem sie im vergangenen Jahr bei den U9 unter die besten 20 gelangte. „Ein beachtlicher Erfolg, obwohl sie doch erst zwei Jahre dabei war”, findet ihr Vater und meint weiter: „Wir legen heute das Grundgerüst, auf das sie später, wenn sie mehr trainieren möchte, aufbauen kann.” Er weiß wovon er spricht.

Schließlich war er selbst mit Erfolg im Profisport aktiv und hat zudem als Tischtennistrainer gearbeitet. Doch eines weiß er auch. Wenn sein Töchterchen Anna Lina jetzt zum Gymnasium Haus Overbach in Barmen wechselt, hat die Schule absoluten Vorrang. Schließlich ist er ja auch selbst Lehrer an einer Realschule in Düren.

In ihrer verbleibenden Freizeit neben dem Tennis spielt Anna Lina übrigens gerne Klavier, beschäftigt sich mit ihren Stofftieren oder spielt mit der kleinen Schwester Lara und dem Golden Retriever „Fee”.
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