Düren - Talentierte Fußballer werden gefördert

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Talentierte Fußballer werden gefördert

Von: Gudrun Klinkhammer
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Seit Montag ist die Westkampfbahn in Düren DFB-Stützpunkt. Stützpunktkoordinator Jan Hoepner übergab eine entsprechende Plakette an die Vertreter des Vereins und an Dürens Bürgermeister Paul Larue. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Die Freude am Montagnachmittag auf der Westkampfbahn war groß. Mit einer wertvollen Zertifizierung in den Händen schlug Jan Hoepner, Stützpunktkoordinator des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), in der Dürener Vorzeige-Sportstätte auf.

Der DFB-Abgesandte überreichte die Zertifizierung in Form einer viereckigen Plakette an Henner Schmidt, den Präsidenten der Sportgemeinschaft GFC Düren 1899. Damit ist die Westkampfbahn nun eine von neun DFB-Stützpunkten im Verband Mittelrhein und eine von 366 DFB-Stützpunkten in der gesamten Bundesrepublik. Hoepner: „Wir werden hier zukünftig der Aufgabe nachgehen, talentierte Spieler der Region zu fördern und sie möglicherweise auf eine andere Ebene zu bringen.“

Impulse und Trends vermitteln

Der erst vor wenigen Monaten eingerichtete Kunstrasenplatz beeindruckte den DFB-Mann ganz besonders. Henner Schmidt: „Welche Faszination Fußball auslösen kann, das erleben wir ja gerade wieder durch die Fußball-Weltmeisterschaft. Grenzen werden überwunden und Völker zusammengeführt.“

Neben dem Leistungsgedanken sollen auf dem neuen DFB-Stützpunkt auch zeitgemäße Impulse und Trends vermittelt werden, die die jungen Stützpunkt-Teilnehmer dann in ihren Heimatverein transportieren können. Schmidt: „Ich hoffe auf eine lang währende und fruchtbare Zusammenarbeit.“

Dürens Bürgermeister Paul Larue erinnerte daran, dass zwar in Echtz kürzlich ein DFB-Stützpunkt weggefallen, nun aber mit der Westkampfbahn ein neuer, hervorragender Ort gefunden worden sei. Larue: „Ich bin froh, dass uns die Fußball-Talent-Förderung erhalten bleibt. Zudem ist die Westkampfbahn ist von allen Anlagen in Düren „die“ Fußballarena überhaupt.“

Aufwertung

Alfred Bergrath, stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes Düren, blickte ebenfalls in die Zukunft. Durch die Aufwertung gebe er der Westkampfbahn nun realistische Chancen, demnächst einmal Austragungsstätte für Spiele oberhalb der Mittelrhein-Liga zu werden.

Die DFB-Stützpunkte gehören zu einem landesweiten Projekt des DFB. In den Stützpunkten werden seit 2002 etwa 16.000 Jugendliche zusätzlich zum Vereinstraining betreut. So können talentierte Nachwuchstalente besonders unterstützt werden.

Um diese Sonderförderung bemühen sich etwa 1200 lizenzierte Trainer, die mindestens eine DFB-B-Lizenz besitzen, im ganzen Bundesgebiet.

Im Verbandsgebiet des Fußball-Verbandes Mittelrhein existiert in jedem Fußballkreis ein derartiger Stützpunkt, also neun insgesamt. Dabei wird jeweils auf eine zentrale Lage geachtet, um allen Spielern eine kurze Anreise zum Trainingsgelände zu ermöglichen.

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