Tagebau weitere 100 Meter auf Distanz?

Von: -vpu-
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Inden. Der Tagebaubetrieb soll den Anrainer-Ortschaften um weitere 100 Meter fernbleiben. Dazu hat der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz (Inden) hat die Chefetage von RWE Power aufgefordert und auf die aktuelle Lärmbelästigung im Tagebau Inden reagiert.

„Nehmen Sie die Abbaukanten an den Wohnbebauungen zurück”, schreibt Wirtz in einem Brief an die „Spartenleitung Tagebaue”, der unserer Redaktion vorliegt. Der Christdemokrat wird sehr deutlich: „Meinerseits werde ich, sobald sich der Landtag konstituiert hat, eine Initiative starten, die das Ziel hat, dies zu erreichen.”

Laut Wirtz wurden die Tagebau-Nachbarn vom nächtlichen Tagebaubetrieb „bisher in den Schlaf gesungen”. In jüngster Zeit müsse man selbst bei geschlossenem Fenster von einem „Brüllen” und „Grölen” sprechen. Die Lärmbelästigung nehme eben zu, je mehr sich die Bagger den Abbaukanten und den Wohnhäusern nähern.

Davon ist zurzeit vor allem Schophoven betroffen, in Zukunft aber auch der Dürener Stadtteil Merken und danach die Indener Ortschaft Lucherberg.
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