„Tag des offenen Ateliers”: Begegnungen im kreativen Arbeitszimmer

Von: jago
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In Freialdenhoven trafen sich
In Freialdenhoven trafen sich außer Goldschmied Gerd Frank und Lebensgefährtin Karin Zak fünf Kreative aus der Region, um ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Foto: Jagodzinska

Linnich. Ein spannender und wichtiger Beitrag im Programm des Linnicher Kultursommers ist mittlerweile der „Tag der offenen Ateliers”, zu dem diesmal fünf Künstler eingeladen hatten.

Auch wenn auf Grund einer krankheitsbedingten Absage nur vier Ateliers ihre Tore geöffnet hatten, lohnte sich eine Rundreise durch die Stadtteile Kofferen, Rurdorf, Ederen und als nicht-Linnicher Ergänzung Freialdenhoven.

Als einen „Stützpfeiler in ihrer Öffentlichkeitsarbeit” sieht Margaretha Bongartz die Teilnahme an der Aktion. In ihrem Atelier „Beletage” in Kofferen zeigte sie eine repräsentative Auswahl „energetischer Bilder” und Objekte.

Wie in den Vorjahren hatte die Rurdorfer Künstlerin Bina eine Reihe von Kunstschaffenden unter ihrem Dach versammelt. An den Werken von gleich sieben Künstlerinnen unter dem Motto „Skurrilitäten-Kabinett” fanden die Besucher Gefallen im Atelier von Bina Placzek-Theisen in Rurdorf. In allen Winkeln und Ecken des urgemütlichen Kunstrefugiums hingen Zeichnungen und Cartoons auf hohem künstlerischen Niveau, die die vielen Besucher häufig zum Schmunzeln, oft auch zum Nachdenken anregten.

In Ederen trat Agnes Hasse über ihre Acrylgemälde in Kontakt mit den kunstinteressierten Ateliergästen. Für sie war auch die Möglichkeit, „über das inhaltliche Gespräch Bestätigung zu erhalten, eine wichtige Erfahrung an einem solchen Tag”.

Nicht nur außergewöhnliche Arbeiten aus Gold verzauberten besonders die weiblichen Besucher in der Freialdenhovener Gold- und Silberschmiede von Gerd Frank und Lebensgefährtin Karin Zak. Was nach eigenen Entwürfen im Sinne der werterhaltenden Arbeitsweise „Aus Alt mach Neu” unter den geschickten Fingern des Künstlers Form findet, sind bezaubernde Schmuckunikate für den besonderen Anlass.

Ähnlich wie bei Bina in Rurdorf stellten in den offenen Arbeitsräumen und dem stilvoll arrangierten Außengelände weitere fünf Künstlerinnen aus der Region ihre Arbeiten aus und standen für anregende Gespräche vor Ort zur Verfügung. Die Verbindung des Freialdenhoveners zur Linnicher Kunstszene ist innig. Frank ist nicht nur einer der Beschicker des Skulpturenwegs, sondern zählte schon zu Binas Gästen beim Tag des offenen Ateliers.

Auch wenn die Besucherzahlen sehr unterschiedlich waren, war für alle Beteiligten der Tag des offenen Ateliers ein voller Erfolg. Besonders in Rurdorf und in Freialdenhoven riss der Ansturm der Kunstfreunde trotz der tropischen Temperaturen nicht ab.
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