SV Rot-Weiß Lamersdorf hofft auf Hilfe nach Brand

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Lamersdorf. Der Sportverein Rot-Weiß Lamersdorf ist seit dem späten Abend des 5. September in großer Not. Der Klub hat durch ein Feuer sein Vereinsheim verloren. Ursache war wohl ein technischer Defekt - das hat Vorsitzender Udo Mürkens auf eigene Nachfrage von der Polizei erfahren, die ihre Ermittlungen abgeschlossen hat. Im Moment ist noch nicht klar, wie es weitergeht - nur dass.

Knapp 400 Mitglieder haben die Rot-Weißen im Ort und der näheren Umgebung. Entsprechend groß ist die Betroffenheit: „Das Telefon steht nicht mehr still”, sagt der Vorsitzende Udo Mürkens des SV Lamersdorf. Anliegende Sportvereine zum Beispiel aus Pier, Langerwehe, Düren und der Fußballkreis Düren hätten schon Hilfe angeboten.

Vor Ort liegt noch Brandgeruch in der Luft. Das Sportheim ist schwarz, verkohlt, vom Feuer zerfressen. Ein düsteres Szenario. Das Vereinsheim des SV RW Lamersdorf gibt es so nicht mehr. Es ist nicht nur das Dach verbrannt, sondern auch das komplette Inventar zerstört.

Die ideellen Dinge sind nicht zu ersetzen: Alte Bilder aus den 60er bis 70er Jahren und Pokale, mit denen sich Erinnerungen an Erfolge und Anekdoten verbinden - nichts ist mehr zu gebrauchen; Erinnerungen, die sich quer durch Lamersdorf ziehen, sind zerstört.

Was zahlt die Versicherung?

Das Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen abgeschlossen. Die Experten gehen von einem technischen Defekt aus, und sobald die Versicherung ihre Ermittlungen abgeschlossen hat, wird das Gebäude freigegeben. Dann kann es weitergehen. Was zahlt die Versicherung? Wie kann die die Gemeinde finanziell helfen? Was ist seitens des SV und eventuell der Sponsoren möglich?

Es kommt eine Menge Arbeit auf den Sportverein zu. Das gilt natürlich auch für den Spielbetrieb der etwa 170 aktiven Mitglieder mit elf Mannschaften. Was den Verein plus Gastmannschaften anbelangt, ist viel zu organisieren.

Der Vorsitzende des Vereins, Udo Mürkens, hat Angst, dass sein Verein für lange Zeit ohne Heimat ist und bleibt: „Wir können nur hoffen, dass mit großer Hilfe von außen und möglicher Eigenleistung der Verein mit seinem intakten Umfeld für unseren Ort und vor allem für die Jugend wie bisher erhalten bleibt. Wir hoffen auf schnellste und unbürokratische Hilfe von Seiten der Gemeinde und der zuständigen Versicherungen.”

Sollte das nicht so sein, sieht er die in den letzten Jahren geleistete ehrenamtliche Arbeit „die Inde hinunter schwimmen”, wodurch „wieder ein Stück Vereinsleben im Ort stirbt”.

Udo Mürkens: „Bei aller Eigeninitiative, können wir nur mit fremder Hilfe unserem Verein eine neue Heimat geben. Hoffentlich werden wir schnell und erfolgreich unterstützt.”
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